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Susan Auch

  • Fame43,8
  • Momentum0,4
  • Wikipedia200
Geboren 1966 · Alter 60Canada

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  • Wikipedia
    17 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Alter
    60
    Geboren 1966
  • Auszeichnungen
    3
    recognised works
Zusammenfassung
Aktualisiert 19.08.2026

Susan Auch (* 1. März 1966 in Winnipeg, Manitoba) ist eine ehemalige kanadische Eisschnellläuferin. Der Vater, Eberhard Auch, stammt aus dem Rems-Murr-Kreis, die Mutter (Rosemarie Auch, geb. Kern) aus Emmendingen (Breisgau). Die Eltern wanderten in den 1950er bzw. 1960er Jahren nach Kanada aus. Schon als Kinder waren Susan und ihre beiden Geschwister sportlich aktiv. Sie begannen zunächst mit Shorttrack, wechselten dann jedoch zum Eisschnelllauf. In Winnipeg gab es noch keine Eislaufhalle, daher musste im Freien auf zugefrorenen Seen trainiert werden. Die Belohnung für die frühe Aktivität stellte sich für Susan, mit der Qualifikation im Shorttrack für die Olympischen Winterspiele in Calgary 1988 ein. Dort gewann sie in der Mannschaftsverfolgung die Bronzemedaille. Zudem holte sie bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 1985 in Amsterdam Silber mit der Staffel und bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 1986 in Chamonix sowie bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 1988 in St. Louis jeweils Gold mit der Staffel. Bei der Winter-Universiade 1985 in Belluno gewann sie Bronze, über 3000 m, Silber über 500 m und jeweils Gold mit der Staffel sowie über 1000 m. 1989 wechselte sie von Winnipeg (Manitoba) nach Calgary, um besser trainieren zu können. Nach mehreren kanadischen Landesmeisterschaften im Sprint erfolgte dann 1992 die Teilnahme an den Winterspielen in Albertville (Frankreich). Sie wurde Sechste im 500-m-Sprint. Ihr Bruder Derrick wurde 4. bei der Qualifikation der Männer und verpasste die Olympiaqualifikation damit nur knapp. 1994 folgte dann in Lillehammer eine weitere olympische Medaille. Sie gewann Silber im 500-m-Sprint vor Franziska Schenk und nach Bonnie Blair mit einer Zeit von 39,61 s. Vier Jahre später, bei den Olympischen Winterspielen in Nagano (Japan), errang sie den zweiten großen Erfolg ihrer Karriere, als sie wieder die Silbermedaille gewann, vor Tomomi Okazaki und nach ihrer Mannschaftskollegin Catriona LeMay-Doan. Es wurden zwei Läufe gewertet. Sie kam mit 38,42 und 38,51 s auf die zweitbeste Zeit. Ihr Bruder Derrick war damals als Trainer der Damen-Sprint-Mannschaft am Erfolg seiner beiden Läuferinnen beteiligt. 1999 erklärte Susan Auch ihren Rückzug vom Wettkampfsport. Später entschied sie sich dennoch zur Teilnahme an den Winterspielen 2002 in Salt Lake City und nahm somit an fünf Olympischen Spielen teil. Nach diesen Spielen beendete sie ihre Karriere endgültig. Auch war Athletenbotschafterin der Entwicklungshilfeorganisation Right to Play für die Sparte Eisschnelllauf. Sie wurde 2004 Mutter von Zwillingen und arbeitete 2006 als Immobilienmaklerin in Calgary, Alberta.

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
43,8
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Momentum0,4
Historisch14,4
Quellenzuverlässigkeit75,0
Vollständigkeit50,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen