Susan Sontag

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Lebte 1933–2004, im Alter von 71United States
United StatesVereinigte StaatenSchriftstellerSchriftsteller / Autor
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    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1933–2004
    Alter 71
  • Bekannt für
    Zelig
    1983
Zusammenfassung
Aktualisiert 07.09.2026

Susan Lee Sontag, geb. Rosenblatt (* 16. Januar 1933 in New York City; † 28. Dezember 2004 in Manhattan), war eine US-amerikanische, in verschiedenen Sparten publizierende Autorin, Kulturkritikerin und Regisseurin. Sontag wuchs in New York, Tucson und Los Angeles auf. Sie studierte englische Literatur, Philosophie und Theologie in Berkeley, Chicago, Connecticut, Harvard und Oxford. Bereits als 20-Jährige lehrte sie Englisch in Connecticut und später Religionsphilosophie in New York. 1958 lebte sie während eines Studienaufenthalts erstmals für längere Zeit in Paris. Ab den 1960er-Jahren erschienen ihre meinungsstarken Essays über Kunst und Literatur in Zeitschriften wie Commentary und der Partisan Review. Mit einem der Essays, Notes on „Camp“, hatte sie 1964 ihren Durchbruch als Autorin. Ihr erster Roman, Der Wohltäter, war bereits 1963 erschienen. Sie schrieb bedeutende kulturkritische Werke wie Über Fotografie und Krankheit als Metapher bzw. Aids und seine Metaphern. Zu ihrem literarischen Spätwerk zählen die historischen Romane Der Liebhaber des Vulkans und In Amerika. Für letzteren erhielt sie den National Book Award. Mit ihren Texten machte Sontag europäische Autoren wie Elias Canetti in den USA bekannt. Sie trat aber auch als Theaterautorin und -regisseurin in Erscheinung, schrieb Filmkritiken und drehte selbst Filme. Sontag setzte sich öffentlichkeitswirksam für die Menschenrechte ein und war als Kritikerin der kulturellen und gesellschaftlichen Verhältnisse und der US-Regierung bekannt. Als Vermittlerin zwischen Europa und den USA wurde sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Neben Mary McCarthy und Joan Didion galt Sontag als die US-amerikanische femme de lettres. Sie wurde als eine der einflussreichsten Intellektuellen ihres Landes bezeichnet.

Voice

In ihren eigenen Worten

Belegte, datierte Zitate von Susan Sontag

Susan Sontag
sagte
Illness is the night-side of life, a more onerous citizenship. Everyone who is born holds dual citizenship, in the kingdom of the well and in the kingdom of the sick.
Illness As Metaphor (1978), foreword, p. 3, Farrar, Straus and Giroux
Susan Sontag
sagte
There is a peculiarly modern predilection for psychological explanations of disease, as of everything else.
Illness As Metaphor (1978), ch. 7 (pp. 55-56)
Susan Sontag
sagte
A curious word, wanderlust. I'm ready to go. I've already gone. Regretfully, exultantly. A prouder lyricism. It's not Paradise that's lost. Advice.
"Unguided Tour", in The New Yorker (31 October 1977), final lines; also in I, Etcetera (1977)
Susan Sontag
sagte
Painters and sculptors under the Nazis often depicted the nude, but they were forbidden to show any bodily imperfections.
Fascism" (1974), published in The New York Review of Books (6 February 1975) and reprinted in Sontag's Under the Sign of Saturn (1980), p.
Susan Sontag
sagte
In contrast to the asexual chasteness of official communist art, Nazi art is both prurient and idealizing.
"Fascinating Fascism" (1974), published in The New York Review of Books (6 February 1975) and reprinted in Sontag's Under the Sign of
In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

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Belege

Quellen