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Alfred Edward Ringwood

Australien · Akademiker · Lebte 1930 bis 1993 · im Alter von 63

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Alfred Edward Ringwood FRS (* 19. April 1930 in Kew, einem Stadtteil von Melbourne; † 12. November 1993), auch „Ted“ genannt, war ein australischer Experimental-Geophysiker und Geochemiker. Er erhielt 1988 die höchste Auszeichnung der Geological Society of London, die Wollaston-Medaille.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1993Gestorben12. November 1993Harry H. Hess MedalAuszeichnungJaeger MedalAuszeichnung1992Clarke MedalAuszeichnung1991V. M. Goldschmidt AwardAuszeichnung1988Wollaston MedalAuszeichnung1985Arthur Holmes MedalAuszeichnung1983Royal Society Bakerian MedalAuszeichnung1978Matthew Flinders Medal and LectureAuszeichnung1976Centenary PrizeAuszeichnung1975Mueller MedalAuszeichnung1974Arthur L. Day MedalAuszeichnungWilliam Bowie MedalAuszeichnung1966Fellow of the Australian Academy of ScienceAuszeichnung1930Geboren19. April 1930

Auszeichnungen

Harry H. Hess Medal1993
Jaeger Medal1993
Clarke Medal1992
V. M. Goldschmidt Award1991
Wollaston Medal1988
Arthur Holmes Medal1985
Royal Society Bakerian Medal1983
Matthew Flinders Medal and Lecture1978
Centenary Prize1976
Mueller Medal1975
Arthur L. Day Medal1974
William Bowie Medal1974
Fellow of the Australian Academy of Science1966
Fellow of the Royal Society

Zur Person

Alfred Edward Ringwood FRS (* 19. April 1930 in Kew, einem Stadtteil von Melbourne; † 12. November 1993), auch „Ted“ genannt, war ein australischer Experimental-Geophysiker und Geochemiker. Er erhielt 1988 die höchste Auszeichnung der Geological Society of London, die Wollaston-Medaille. Das Mineral Ringwoodit wurde nach Ted Ringwood benannt, in Anerkennung seiner Arbeit mit unter geologisch niedrigem Druck entstandenen Germanat-Mineralen als Ersatz für unter hohem Druck entstandene polymorphe Silikat-Minerale. Die Ergebnisse der Experimente erlaubtem ihm die Vorhersage, dass polymorphe Phasenübergänge in den häufig im Erdmantel vorkommenden Mineralen Olivin und Pyroxen bereits in der Übergangszone stattfinden. An der Australian National University begann er experimentelle Studien von Silikaten unter hohem Druck und konnte 1959 nachweisen, dass das eisenreiche Endglied der Mischkristallreihe von Olivin sich tatsächlich in die dichtere Spinellstruktur umwandeln ließ, so wie dies zahlreiche Festkörperproben von Germanaten und Germanat-Silikaten bereits gezeigt hatten. 1966 gelang Ringwood und Alan Major, von 1964 bis 1993 sein technischer Mitarbeiter, die Synthese der Spinellform von (Mg,Fe)2SiO4, und im gleichen Jahr die Umwandlung von reinem Forsterit (Mg2SiO4) in die Spinellform. Dieses Mineral wurde nach ihm benannt. 1978 entwickelte sein Team an der Australian National University das Synroc-Verfahren, möglicherweise ein Weg zur sicheren Aufbewahrung und Entsorgung radioaktiver Abfälle. Ringwood starb am 12. November 1993 im Alter von 63 Jahren an Lymphdrüsenkrebs.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Australien
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1930 bis 1993 · im Alter von 63

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