Tertullian

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Lebte 160–240, im Alter von 80
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  • Epoche
    160–240
    Alter 80
Zusammenfassung
Aktualisiert 08.06.2026

Quintus Septimius Florens Tertullianus oder kurz Tertullian (* nach 150 in Karthago, heute in Tunesien; † nach 220) war ein frühchristlicher Theologe, der apologetische, dogmatische und aszetische Werke verfasste. Als wohlhabender Laie widmete er sich in Karthago der Schriftstellerei. Dabei kam ihm die sehr gute rhetorische Ausbildung zustatten, die er vor seinem Übertritt zum Christentum genossen hatte. Für sein Christsein hatten ethische Forderungen und Verhaltensregeln einen hohen Stellenwert, deshalb sprach ihn die Neue Prophetie (Montanismus) an, mit der er sich seit etwa 207/208 identifizierte. Seine späten Werke zeigen montanistischen Einfluss. Er blieb aber, soweit erkennbar, in seiner Ortskirche in Karthago und brach nicht mit ihr. Tertullians Schriften kreisen um die Themen Auferstehung, Seele und Buße. Auch die Ehe und das äußere Erscheinungsbild der Christen (Kleidung, Kosmetik usw.) werden immer wieder thematisiert. Tertullian prägte Begriffe und Konzepte, die später in der christlichen Theologie große Bedeutung erhalten sollten. Beispielsweise verwendete er erstmals den Begriff Trinität, um das Konzept der Dreieinigkeit Gottes auszudrücken, und setzte Impulse bei der Erklärung des Verhältnisses von menschlicher und göttlicher Natur in Christus. In Tertullians montanistischer Phase entstand die Streitschrift Adversus Praxean. Sie wurde in der Alten Kirche viel gelesen. Ihre Rezeption lässt sich im Kontext der Konzilien von Nicäa (325) und Chalcedon (451) aufzeigen.

Voice

In ihren eigenen Worten

Belegte, datierte Zitate von Tertullian

Tertullian
sagteundated
Why lean upon a blind guide, if you have eyes of your own? Why be clothed by one who is naked, if you have put on Christ?
De Resurrectione Carnis [Of the Resurrection of Flesh] Ch.1 as quoted in The Writings of Tertullian, Vol.2 Tr. Peter Holmes, as contained
Tertullian
sagteundated
The dead bodies of their parents they cut up with their sheep, and devour at their feasts.
Book I, Chapter I.—Preface. Reason for a New Work. Pontus Lends Its Rough Character to the Heretic Marcion, a Native. His Heresy
Tertullian
sagteundated
In the first place, how arrogantly do the Marcionites build up their stupid system, bringing forward a new god, as if we were ashamed of the old one!
Book I, Chapter VIII.—Specific Points. The Novelty of Marcion’s God Fatal to His Pretensions. God is from Everlasting, He Cannot Be in Any
Tertullian
sagteundated
What indeed tended so greatly to the knowledge of himself, as his appearing in the humiliation of the flesh,—a degradation all the lower indeed if the flesh were only illusory?
Book I, Chapter XI.—The Evidence for God External to Him; But the External Creation Which Yields This Evidence is Really Not Extraneous,
Tertullian
sagteundated
Finally, take a circuit round your own self; survey man within and without.
Book I, Chapter XIV.—All Portions of Creation Attest the Excellence of the Creator, Whom Marcion Vilifies. His Inconsistency Herein
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