212.599 Profile im Ranking

Kein freies Foto

Theodor Wagner-Jauregg

Österreich · Wissenschaftler · Lebte 1903 bis 1992 · im Alter von 88

Theodor Wagner-Jauregg wird in 2 Sprachen etwa 1 Mal am Tag gelesen.

Ein typischer Tag, 30 Tage bis 25. September 2026

Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 60 Tage, ein Punkt pro Tag.

Stimmt etwas nicht?
Vergleichen

Theodor Wagner-Jauregg (* 2. Mai 1903 in Wien; † 19. Februar 1992) war ein österreichischer Chemiker. Er war der Sohn des Nobelpreisträgers Julius Wagner-Jauregg, studierte ab 1921 Chemie an der Universität Wien und der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der er 1926 promoviert wurde.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Im Umfeld

Vater: Julius Wagner-Jauregg

Zur Person

Theodor Wagner-Jauregg (* 2. Mai 1903 in Wien; † 19. Februar 1992) war ein österreichischer Chemiker. Er war der Sohn des Nobelpreisträgers Julius Wagner-Jauregg, studierte ab 1921 Chemie an der Universität Wien und der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der er 1926 promoviert wurde. Als Post-Doktorand war er bei Richard Kuhn an der ETH Zürich und folgte Kuhn 1930 nach Heidelberg, wo er sich 1933 habilitierte. Ab 1936 leitete er die Abteilung Chemie und ab 1943 die Biochemie am Georg-Speyer-Haus in Frankfurt. Außerdem war er ab 1939 außerplanmäßiger Professor an der Universität Frankfurt. Zum 1. Mai 1937 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 5.576.310). Von 1949 bis 1955 war er in den USA am Chemical Corps Medical Laboratory in Edgewood (Maryland), wo er die Abteilung medizinische Chemie hatte. Ab 1955 war er Forschungsdirektor der Firma Siegfried AG in Zofingen. 1972 ging er in den Ruhestand. Er liegt auf dem Zentralfriedhof Wien begraben, wo auch sein Vater ruht. Nach ihm ist die Wagner-Jauregg-Reaktion benannt, ein Spezialfall der Diels-Alder-Reaktion (einer doppelten Diels-Alder-Reaktion bei Umsetzung von Maleinsäureanhydrid mit 1,2-Diarylethen.) Nach Re-Aromatisierung läuft sie auf die Addition einer Phenylgruppe an Naphthalin hinaus. 1933 stellte er mit Richard Kuhn und Paul György Vitamin B2 in Kristallform dar. Sein Hauptforschungsgebiet waren Chemotherapeutika.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Österreich
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1903 bis 1992 · im Alter von 88

Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.