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Witali Iossifowitsch Goldanski

Russland · Wissenschaftler · Lebte 1923 bis 2001 · im Alter von 77

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Witali Iossifowitsch Goldanski (russisch Виталий Иосифович Гольданский, englische Transkription Vitaly Goldansky; * 18. Juni 1923 in Witebsk; † 14. Januar 2001 in Moskau) war ein russischer Physiker und Chemiker.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2001Gestorben14. Januar 20012000State Prize of the Russian Federation in Science and TechnologyAuszeichnung1996NN Semenov Gold MedalAuszeichnung1995Order "For Merit to the Fatherland", 4th classAuszeichnung1991Centenary PrizeAuszeichnung1983Order of LeninAuszeichnung1980Lenin PrizeAuszeichnung1977Khlopin PrizeAuszeichnung1975D. I. Mendeleyev Gold MedalAuszeichnung1973Order of the Red Banner of LabourAuszeichnung1967Order of the Red Banner of LabourAuszeichnung1966Mendeleev MedalAuszeichnung1945Medal "For the Victory over Germany in the Great Patriotic War 1941-1945"AuszeichnungMedal "For Valiant Labour in the Great Patriotic War 1941-1945"Auszeichnung1942Medal "For the Defence of Leningrad"Auszeichnung1923Geboren18. Juni 1923

Auszeichnungen

State Prize of the Russian Federation in Science and Technology2000
NN Semenov Gold Medal1996
Order "For Merit to the Fatherland", 4th class1995
Centenary Prize1991
Humboldt Prize1991
Order of Lenin1983
Lenin Prize1980
Khlopin Prize1977
Order of the October Revolution1975
D. I. Mendeleyev Gold Medal1975
Order of the Red Banner of Labour1973
Order of the Red Banner of Labour1967
Mendeleev Medal1966
Medal "For Labour Valour"1952
Medal "For the Victory over Germany in the Great Patriotic War 1941-1945"1945
Medal "For Valiant Labour in the Great Patriotic War 1941-1945"1945
Medal "For the Defence of Leningrad"1942
Order of the Badge of Honour
Jubilee Medal "In Commemoration of the 100th Anniversary of the Birth of Vladimir Ilyich Lenin"

Zur Person

Witali Iossifowitsch Goldanski (russisch Виталий Иосифович Гольданский, englische Transkription Vitaly Goldansky; * 18. Juni 1923 in Witebsk; † 14. Januar 2001 in Moskau) war ein russischer Physiker und Chemiker. Goldanski wuchs in Leningrad auf, wo er sein Studium begann, unterbrochen von der Belagerung im Zweiten Weltkrieg, in der er Soldat war. Noch während des Kriegs setzte er sein Studium in Kasan und Moskau fort und war nach dem Krieg im Semjonow Institut, wo er 1947 promoviert wurde (über chemische Katalyse). 1952 bis 1961 war er am Lebedew-Institut als Mitarbeiter von Wladimir Iossifowitsch Weksler. Danach war er wieder am Semjonow Institut für Chemische Physik, wo er Laborleiter, 1974 Abteilungsleiter und 1988 bis 1994 Direktor wurde. Außerdem lehrte er am Moskauer Institut für Physik und Technologie (MIPT) als Professor und an der Lomonossow-Universität. Goldanski befasste sich anfangs mit Physikalischer Chemie und Chemie bei hohen Temperaturen und Kernchemie, später wandte er sich der experimentellen Elementarteilchenphysik am Beschleuniger in Dubna und experimenteller Kernphysik zu. Er befasste sich auch mit chemischen Reaktionen bei sehr niedrigen Temperaturen (wo Tunneleffekte bedeutsam werden) und Chemie von Positronen. Zuletzt befasste er sich mit dem Entstehen von Leben und den Ursachen der Chiralität in der Biologie. Er sagte 1960 einen Kernzerfall mit zwei Protonen- bzw. Neutronen-Emission voraus, was 2002 experimentell bestätigt wurde (siehe Protonenemission). Er sagte auch 1967 mit Larkin einen nuklearen Josephson-Effekt (Übertragung eines Cooperpaars von Nukleonen zwischen superfluiden Kernen in Kernreaktionen) voraus, der ebenfalls später experimentell bestätigt wurde. Er bestimmte die elektrische Polarisierbarkeit von Protonen (1960) und studierte die Photoproduktion von Pionen und Cherenkov-Strahlung von Schauern der kosmischen Höhenstrahlung in der Atmosphäre. 1964 entdeckte er die Möglichkeit der Polymerisation mit Stosswellen. Er war Träger des Leninpreises und Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften (korrespondierendes Mitglied 1962, Vollmitglied 1981) und der Leopoldina (1976) sowie seit 1985 auswärtiges Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1987 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 1989 in die American Philosophical Society, 1990 in die Academia Europaea und 1995 in die National Academy of Sciences. 1975 wurde er Fellow der American Physical Society. 1996 wurde er mit der Semjonow-Goldmedaille und 1975 mit der Mendelejew-Goldmedaille der Russischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Goldanski war 1987 bis 2001 Präsident des russischen Pugwash Komitees. 1984 bis 1987 war er Vizepräsident der International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP). Er war mit einer Tochter von Nikolai Nikolajewitsch Semjonow verheiratet.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Russland
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1923 bis 2001 · im Alter von 77

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