212.599 Profile im Ranking

Kein freies Foto

Wladimir Alexandrowitsch Engelhardt

Russland · Wissenschaftler · Lebte 1894 bis 1984 · im Alter von 89

Wladimir Alexandrowitsch Engelhardt wird in 12 Sprachen etwa 25 Mal am Tag gelesen.

Ein typischer Tag, 30 Tage bis 10. Oktober 2026

Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 120 Tage, ein Punkt pro Tag.

Stimmt etwas nicht?
Vergleichen

Wladimir Alexandrowitsch Engelhardt (russisch Владимир Александрович Энгельгардт; * 21. November 1894 in Moskau; † 10. Juli 1984 ebenda) war ein russischer Biochemiker. Er gilt als Vater der Molekularbiologie in der Sowjetunion.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1984Gestorben10. Juli 19841968Lomonosov Gold MedalAuszeichnung1967Cothenius MedalAuszeichnung1947Doctor Honoris Causa from the University of Aix-MarseilleAuszeichnung1943State Stalin Prize, 1st degreeAuszeichnung1894Geboren21. November 1894

Auszeichnungen

Lomonosov Gold Medal1968
Cothenius Medal1967
Doctor Honoris Causa from the University of Aix-Marseille1947
State Stalin Prize, 1st degree1943
USSR State Prize
Order of Lenin
Hero of Socialist Labour
Order of the Patriotic War, 2nd class
Order of the Red Banner of Labour
Medal "For Valiant Labour in the Great Patriotic War 1941-1945"
Honorary Doctor of the University of Vienna

Familie

Ist das die ganze Familie?

Gezeichnet werden nur Verwandte, die hier ein Profil haben. Eine Familie kann also größer sein als die Zeichnung. Eine Linie kann auch falsch sein.

Diese Familie korrigieren

Zur Person

Wladimir Alexandrowitsch Engelhardt (russisch Владимир Александрович Энгельгардт; * 21. November 1894 in Moskau; † 10. Juli 1984 ebenda) war ein russischer Biochemiker. Er gilt als Vater der Molekularbiologie in der Sowjetunion. Engelhardt war Angehöriger der baltischen Adelsfamilie Engelhardt, wuchs als Sohn eines Landarztes in Jaroslawl auf und studierte zunächst Elektrotechnik in Sankt Petersburg, dann Mathematik an der Lomonossow-Universität, wechselte dort aber zunächst zur Chemie und dann zur Medizin mit Schwerpunkt Biochemie. Nach dem Abschluss 1919 und zwei Jahren Militärdienst war er ab 1921 wieder an der Universität in Moskau, wo er Professor wurde. Ab 1929 lehrte er an der Universität in Kasan als Leiter der Abteilung Biochemie, dann in Leningrad und schließlich wieder an der Lomonossow-Universität. Er war Leiter eines Labors am Bach-Institut für Biochemie und am Pawlow-Institut für Physiologie, bevor er 1957 Direktor eines eigenen Instituts wurde, des Instituts für Strahlung und Physikalisch-Chemische Biologie und später nach ihm benannten Engelhardt-Instituts für Molekularbiologie der Russischen Akademie der Wissenschaften, das er bis zu seinem Tod leitete. Engelhardt untersuchte mit seiner Frau Militza Ljubimowa 1939 das Myosin der Muskeln und fand, dass es ATP spalten konnte und so Energie für die Muskelkontraktion erhielt. Für diese Arbeit erhielt er 1943 den Stalinpreis. Er schlug unabhängig den Mechanismus des Pasteur-Effekts vor. Später befasste er sich mit Vitaminen, ihrer biologischen Funktion, aber auch deren industrieller Produktion. 1967 erhielt er die Cothenius-Medaille. Er war seit 1953 volles Mitglied der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften, im Jahr 1956 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. 1950 wurde er korrespondierendes und 1969 auswärtiges Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1961 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 1973 in die National Academy of Sciences.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Russland
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1894 bis 1984 · im Alter von 89

Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.