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Walter Sydney Adams

Vereinigte Staaten · Wissenschaftler · Lebte 1876 bis 1956 · im Alter von 79

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Walter Sydney Adams (* 20. Dezember 1876 in Antakya, Türkei; † 11. Mai 1956 in Pasadena, USA) war ein US-amerikanischer Astronom. Er war von 1923 bis 1946 Direktor des Mount-Wilson-Observatoriums in Kalifornien.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1956Gestorben11. Mai 19561950Foreign Member of the Royal SocietyAuszeichnung1947Henry Norris Russell LectureshipAuszeichnung1934Janssen MedalAuszeichnung1928Bruce MedalAuszeichnung1926Prix Jules JanssenAuszeichnung1918Henry Draper MedalAuszeichnung1917Gold Medal of the Royal Astronomical SocietyAuszeichnung1876Geboren20. Dezember 1876

Fotos 2

Auszeichnungen

Foreign Member of the Royal Society1950
Henry Norris Russell Lectureship1947
Janssen Medal1934
Bruce Medal1928
Prix Jules Janssen1926
Henry Draper Medal1918
Gold Medal of the Royal Astronomical Society1917
Fellow of the American Academy of Arts and Sciences

Zur Person

Walter Sydney Adams (* 20. Dezember 1876 in Antakya, Türkei; † 11. Mai 1956 in Pasadena, USA) war ein US-amerikanischer Astronom. Er war von 1923 bis 1946 Direktor des Mount-Wilson-Observatoriums in Kalifornien. Adams wurde von einer Missionsangehörigen der Mission von Antiochia, Syrien geboren und 1885 in die USA gebracht. Er absolvierte ein Studium am Dartmouth College, schloss 1898 ab und studierte danach in Deutschland weiter. Nach seiner Rückkehr in die USA wurde er schließlich Direktor des Mount-Wilson-Observatoriums. Adams fand zusammen mit Arnold Kohlschütter einen Zusammenhang der relativen Intensität bestimmter Spektrallinien mit der Leuchtkraft eines Sterns. Er begründete damit die Möglichkeit der spektroskopischen Entfernungsbestimmung von Sternen (spektroskopische Parallaxe). Mit dieser Methode maß er die Distanz von hunderten von Sternen der Hauptreihe und von Riesensternen. Er entdeckte mit dem Stern Sirius B den ersten bekannten Weißen Zwerg und seine Messungen seiner gravitativen Rotverschiebung waren eine weitere Bestätigung der Allgemeinen Relativitätstheorie. Ferner wurde Adams durch die spektroskopischen Studien von Sonnenflecken und der Sonnenrotation bekannt. Nach ihm wurden der Marskrater Adams und der Asteroid (3145) Walter Adams benannt. Der Mondkrater Adams ist nach ihm sowie nach John Couch Adams und Charles Hitchcock Adams benannt.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1876 bis 1956 · im Alter von 79

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