Wei Boyang
Schriftsteller · Geboren 190
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Stimmt etwas nicht?Wei Boyang (chinesisch 魏伯陽 / 魏伯阳, Pinyin Wèi Bóyáng), auch Wei Po-yang, war ein chinesischer Alchemist und legendärer daoistischer Unsterblicher im Kaiserreich China, der im 2. Jahrhundert gelebt haben soll.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Wei Boyang (chinesisch 魏伯陽 / 魏伯阳, Pinyin Wèi Bóyáng), auch Wei Po-yang, war ein chinesischer Alchemist und legendärer daoistischer Unsterblicher im Kaiserreich China, der im 2. Jahrhundert gelebt haben soll. Gemäß der Überlieferung soll Wei Boyang im Jahr 121 an den Kaiserhof gerufen worden sein, jedoch ein Amt abgelehnt haben. Er soll sich in der Tradition des Daoismus in die Berge zurückgezogen haben, um nach dem Elixier der Unsterblichkeit zu suchen. Wei Boyang gilt als Verfasser des Cantongqi (參同契 / 参同契, Cāntóngqì - „etwa Verwandtschaft der Drei oder Dreifache Übereinstimmung“), einem Klassiker der inneren Alchemie, der um 142 entstanden sein soll, sich aber nicht sicher datieren lässt, auf den aber viele Texte der inneren Alchemie Bezug nehmen. Das Cantongqi gilt als frühestes schriftliches Zeugnis der chinesischen Alchemie. Der von Wei Boyang beeinflussta Dichter Bai Juyi versuchte sich ebenfalls als Adept und beschrieb poetisch seine eigenen Experimente zur Herstellung des Elixiers. Angeblich soll Boyang ein Goldelixier zubereitet haben und es in Begleitung dreier seiner Schüler zunächst seinem weißen Hund verabreicht haben, der jedoch augenblicklich darauf starb. Boyang probierte daraufhin ebenfalls das Elixier, fiel leblos um und wurde für tot gehalten. Später kam er wieder zu sich und gab seinem Hund ebenfalls ein diesen wiederbelebendes Gegenmittel. Das hochgradig symbolische Werk Boyangs, das eine Fülle von Bildern und Metaphern verwendet, wurde in der Geschichte der inneren Alchemie verstanden als Weg zur Entwicklung der inneren Stärke, welche als mystisches Elixier im Körper des Adepten wirkte. Es enthält Anleitungen zur daoistischen Meditation, durch die der Adept das Wirken von Yin und Yang verstehen und sich zunutze machen soll. Dieser Prozess wird im Cantongqi durch die Trigramme und Hexagramme des Yijing verdeutlicht. Das reine Yang-Elixier, durch das sich das Leben wiederherstellen soll, soll durch das Beobachten der mikrokosmischen und makrokosmischen Zyklen erschaffen werden, um das Eine, das Dao zu erlangen. Neben den Spekulationen des Yijing spielen im Cantongqi auch die Numerologie, der chinesische Kalender und naturwissenschaftliche Erkenntnisse der damaligen Zeit eine Rolle. Der Text stellt jedoch nicht nur eine Anleitung zur Meditation dar, sondern beschreibt auch die Haltung des Nichthandelns, des Wu Wei, ohne die gemäß der daoistischen Lehre das Ziel nicht zu erreichen ist und teilweise handelt der Text auch von den Grundlagen der chinesischen Medizin.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Schriftsteller, geboren in den 190er-Jahren 5
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