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William K. Estes

Vereinigte Staaten · Akademiker · Lebte 1919 bis 2011 · im Alter von 92

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William Kaye Estes (* 17. Juni 1919 in Minneapolis; † 17. August 2011 in Bloomington (Indiana)) war ein US-amerikanischer Psychologe.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2011Gestorben17. August 20111997National Medal of ScienceAuszeichnung1990William James Fellow AwardAuszeichnung1963Howard Crosby Warren MedalAuszeichnung1962APA Award for Distinguished Scientific Contributions to PsychologyAuszeichnung1919Geboren17. Juni 1919

Auszeichnungen

National Medal of Science1997
William James Fellow Award1990
Howard Crosby Warren Medal1963
APA Award for Distinguished Scientific Contributions to Psychology1962
Guggenheim Fellowship
Fellow of the Society of Experimental Psychologists
Fellow of the American Academy of Arts and Sciences

Zur Person

William Kaye Estes (* 17. Juni 1919 in Minneapolis; † 17. August 2011 in Bloomington (Indiana)) war ein US-amerikanischer Psychologe. Estes studierte Psychologie an der University of Minnesota (Bachelor-Abschluss 1940) bei Richard M. Elliott und wurde dort 1943 bei B. F. Skinner promoviert (An experimental study of punishment). Er lehrte an der Indiana University, der Stanford University, der Rockefeller University in New York und der Harvard University. Nach seiner Emeritierung ging er wieder an die Indiana University und wohnte in Bloomington. Er ist für seine Stimulus Sampling Theory (SST) von 1950 bekannt, ein mathematisches (statistisches) Modell für das Lernen von Antworten auf Stimuli. Die Stimuli bestehen aus mehreren verschiedenen Eigenschaften und in einem Versuch wird der Theorie nach vom Lernenden zufällig eine dieser Eigenschaften ausgewählt und mit der Reaktion verknüpft. Damit konnte er die Variation des Lernverhaltens von Individuen verschiedener Tierarten bei Lerntests beschreiben. 1941 führte er mit B. F. Skinner Experimente an Ratten aus, die den Begriff des Conditional Emotional Response (CER) etablierten. Dabei wird Ratten beigebracht, einen neutralen Stimulus wie einen Ton mit einem negativen Stimulus zu assoziieren, nachdem der Ton zeitweise mit elektrischen Schocks begleitet war. Die Ratten hatten zuvor gelernt, Futter nach Betätigen eines Hebels zu erhalten. Erhielten sie dabei gleichzeitig einen Schock, wurde das Betätigen des Hebels unterdrückt, und wurde der elektrische Schock mit einem Ton gepaart, stellte sich der Angstzustand, der das Betätigen des Hebels unterdrückte, später bereits beim Hören des Tons ein. 1963 wurde Estes in die National Academy of Sciences, 1982 in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 1997 erhielt er die National Medal of Science für seine grundlegenden Theorien des Lernens, des Gedächtnisses und zu Entscheidungen (Laudatio). 1977 bis 1982 war er Herausgeber von Psychological Review. Er war 1964 Gründungsherausgeber des Journal of Mathematical Psychology.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1919 bis 2011 · im Alter von 92

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