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William Lipscomb

Vereinigte Staaten · Wissenschaftler · Lebte 1919 bis 2011 · im Alter von 91

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William Nunn Lipscomb (* 9. Dezember 1919 in Cleveland, Ohio; † 14. April 2011 in Cambridge, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Chemiker. Lipscomb studierte Chemie und zeitweise auch Physik an der University of Kentucky und dem California Institute of Technology.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2011Gestorben14. April 20111976Nobel Prize in ChemistryAuszeichnungRemsen AwardAuszeichnung1973Peter Debye Award in Physical ChemistryAuszeichnung1971Centenary PrizeAuszeichnung1954Guggenheim FellowshipAuszeichnung1919Geboren9. Dezember 1919

Fotos 7

Auszeichnungen

Nobel Prize in Chemistry1976
Remsen Award1976
Peter Debye Award in Physical Chemistry1973
Centenary Prize1971
Guggenheim Fellowship1954
Fellow of the American Academy of Arts and Sciences

Zur Person

William Nunn Lipscomb (* 9. Dezember 1919 in Cleveland, Ohio; † 14. April 2011 in Cambridge, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Chemiker. Lipscomb studierte Chemie und zeitweise auch Physik an der University of Kentucky und dem California Institute of Technology. Er promovierte 1946 am CalTec bei Linus Pauling mit der Arbeit Part 1, Electron diffraction investigations of vanadium tetrachloride, dimethylketene dimer, tetrachloroethylene, and trichloroethylene; Part 2, The crystal structure of methylammonium chloride. Während des Studiums war er an Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im militärischen Bereich beteiligt. Nach Abschluss des Studiums lehrte er von 1946 bis 1959 an der University of Minnesota. Er war seit 1959 Professor an der Harvard University und arbeitete unter anderem auf dem Gebiet der Röntgenstrukturanalyse und der Kristallzüchtung. Für die Erforschung des stereochemischen Aufbaus und der theoretischen Erklärung der Borane erhielt er 1976 den Nobelpreis für Chemie. Er übertrug seine Ergebnisse auch auf verwandte Stoffgruppen wie die Carborane. Später beschäftigte er sich mit dem strukturellen Aufbau und der Funktionsweise von Proteinen, auch mit Hilfe der Proteinkristallographie. Neben anderen Ehrungen erhielt Lipscomb die Ehrendoktorwürde der Universität München. 1960 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 1961 in die National Academy of Sciences.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1919 bis 2011 · im Alter von 91

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