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Wilhelm Schlumberger

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Lebte 1799–1838, im Alter von 39France
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  • Epoche
    1799–1838
    Alter 39
Zusammenfassung
Aktualisiert 25.08.2026

Wilhelm Schlumberger (* 1800 in Mülhausen, Elsass, Erste Französische Republik; † April 1838 in Kuba) war ein Assistent und leitender Mitarbeiter des Erfinders und Ausstellers Johann Nepomuk Mälzel. Schlumberger wuchs in einer wohlhabenden Familie im Elsass auf. Erste Erfahrungen als Geschäftsmann machte er im familieneigenen Depot in Paris. Als es geschäftlich schlechter lief, gab er Schauunterricht im Café de la Régence. Schlumbergers Lebensunterhalt, der ausschließlich von seinem Einkommen als Schachlehrer abhängig war, war zweifellos prekär. Aus diesem Grund nahm er das Angebot von Maelzel, dem Besitzer des „Schachtürken“, an, den Schachautomaten während seiner Tournee durch Amerika für 50 Dollar im Monat plus Reisekosten zu bedienen. Während der Tournee kam es jedoch zu einigen Vorfällen, die beinahe das Geheimnis des Automaten enthüllt hätten. In Baltimore sahen zwei Jungen, die sich auf einem Dach versteckt hatten, die Gestalt Schlumbergers aus der Maschine kommen. Am Freitag, dem 1. Juni 1827, erschien in der Baltimore Gazette ein Artikel mit dem Titel „Der Schachspieler entdeckt“, der die Angelegenheit aufdeckte. Edgar Allan Poe verfasste 1836 unter dem Titel Maelzels Schachspieler eine Analyse des angeblichen Automaten. Am 9. November 1837 segelten Schlumberger und Maelzel nach Havanna auf Kuba. Dort erkrankte Schlumberger an Gelbfieber und starb im Februar 1838.

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Score-Bestandteile
Historisch6,3
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Vollständigkeit35,0
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Rang im Land
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Belege

Quellen