Wilma Rudolph

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QuellenbasiertUnverändert
Lebte 1940–1994, im Alter von 54United States
  • Wikipedia
    50 Sprachen
    Präsenz über Sprachen hinweg
  • Epoche
    1940–1994
    Alter 54
  • Bekannt für
    The Grand Olympics
    1961
Zusammenfassung
Aktualisiert 21.06.2026

Wilma Rudolph (Wilma Glodean Rudolph; * 23. Juni 1940 in Saint Bethlehem, Tennessee; † 12. November 1994 in Brentwood, Tennessee) war eine US-amerikanische Leichtathletin. Mit drei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom gehörte sie zu den erfolgreichsten Teilnehmern dieser Spiele. Rudolph wuchs in armen Verhältnissen auf und erkrankte früh an Kinderlähmung. In ihrer Kindheit konnte sie deswegen nicht ohne eine Beinschiene laufen. An der High School begann sie mit dem Basketballspielen und mit der Leichtathletik. Unter Anleitung von Ed Temple entwickelte sich Rudolph ab Mitte der 1950er-Jahre zu einer der weltweit besten Kurzstreckenläuferinnen. 1956 gewann sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel ihre erste olympische Bronzemedaille. Vier Jahre später siegte sie bei den Olympischen Spielen in Rom über 100 Meter, 200 Meter und mit der Staffel. Im Juli 1961 stellte sie einen 100-Meter-Weltrekord in 11,2 Sekunden auf. Mit dem Abschluss ihres Studiums an der Tennessee State University 1963 beendete Rudolph ihre sportliche Laufbahn. Sie arbeitete anschließend in verschiedenen Berufen, darunter als Lehrerin und Trainerin, und gründete 1981 unter ihrem Namen eine Stiftung. 1994 starb sie im Alter von 54 Jahren mit einem Hirntumor. Nach ihren drei Olympiasiegen 1960 war Rudolph in der amerikanischen und europäischen Öffentlichkeit ausgesprochen populär. Sie verkörperte das neue Bild einer weiblich auftretenden Leichtathletin. Die Berichterstattung bezog sich in Beschreibungen oft auf ihre Attraktivität. Zugleich wurde ihr Werdegang als soziale Aufstiegsgeschichte erzählt. In einer frühen Phase des Kalten Kriegs stand sie als Symbol für die Möglichkeiten des amerikanischen Traums. Rudolph erhielt 1961 den James E. Sullivan Award. Sie ist Gründungsmitglied der National Track and Field Hall of Fame und der United States Olympic Hall of Fame. Seit 2014 gehört sie zudem der Hall of Fame des Leichtathletik-Weltverbands an.

Weitere Details

Auszeichnungen

Low confidence
  • Distinguished Americans series
  • National Women's Hall of Fame
  • James E. Sullivan Award
  • Associated Press Athlete of the Year
Hier zu finden

Plattformen

In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Unverändert
55,3
Zusammengesetzt aus Suchnachfrage, Erwähnungen, Reichweite und Vernetzung.
Score-Bestandteile
Historisch24,3
Quellenzuverlässigkeit65,0
Vollständigkeit75,0
Globaler Rang
Rang im Land
Rang in der Kategorie
Belege

Quellen