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Yoshito Kishi

Japan · Wissenschaftler · Lebte 1937 bis 2023 · im Alter von 85

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Yoshito Kishi (* 13. April 1937 in Nagoya, Japan; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Chemiker und Morris-Loeb-Professor für Chemie an der Harvard University. Er ist bekannt für seine Arbeiten auf dem Gebiet der organischen Synthese und der Totalsynthese von Naturstoffen.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2023Gestorben9. Januar 20232020Nakanishi PrizeAuszeichnung2018Ryoji Noyori PrizeAuszeichnung2016George and Christine Sosnovsky Award in Cancer TherapyAuszeichnung2013The Order of the Sacred Treasure, Gold and Silver StarAuszeichnung2001Ernest Guenther AwardAuszeichnungPerson of Cultural MeritAuszeichnungTetrahedron PrizeAuszeichnung1999Imperial Prize of Japan AcademyAuszeichnung1995Nagoya Gold MedalAuszeichnungPrelog Medal and LectureAuszeichnung1980ACS Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry,Auszeichnung1937Geboren13. April 1937

Fotos 1

Auszeichnungen

Nakanishi Prize2020
Ryoji Noyori Prize2018
George and Christine Sosnovsky Award in Cancer Therapy2016
The Order of the Sacred Treasure, Gold and Silver Star2013
Person of Cultural Merit2001
Ernest Guenther Award2001
Tetrahedron Prize2001
Imperial Prize of Japan Academy1999
Prelog Medal and Lecture1995
Nagoya Gold Medal1995
ACS Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry,1980
Guggenheim Fellowship

Zur Person

Yoshito Kishi (* 13. April 1937 in Nagoya, Japan; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Chemiker und Morris-Loeb-Professor für Chemie an der Harvard University. Er ist bekannt für seine Arbeiten auf dem Gebiet der organischen Synthese und der Totalsynthese von Naturstoffen. Kishi studierte Chemie an der Universität Nagoya, an der er auch seinen BS und Ph.D. erwarb, sowie eine Assistenzprofessur innehatte. Es folgte ein Postdoc-Aufenthalt an der Harvard University bei Robert B. Woodward. Im Jahr 1974 wurde er Professor für Chemie an der Harvard University; eine Position, die er bis zu seiner Emeritierung 2009 innehatte. 1985 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen. Die Forschungsinteressen von Kishi waren die Synthese von komplexen Naturstoffen. In seiner Arbeitsgruppe wurden unter anderem Synthesen von Palytoxin, Mycoactonen, Halichondrinen, Saxitoxin und Tetrodotoxin entwickelt. Besondere Aufmerksamkeit erhielt er für die Synthese von Palytoxin, die aufgrund der Komplexität des Moleküls mit seinen 64 stereogenen Zentren als eine der größten Leistungen in der chemischen Synthese gilt. Kishi entwickelte die von Hitoshi Nozaki und Tamejiro Hiyama eingeführte neue metallorganische Kupplungsreaktion, die Nozaki-Hiyama-Kishi-Reaktion, mit diesen zur Anwendungsreife. Kishi wollte die Reaktion in der Synthese von Palytoxin anwenden, sie war aber unzuverlässig, da sie stark von der Art der verwendeten Chrompräparate abhing. Schließlich konnte Kishi das darauf zurückführen, dass kleine Mengen Nickel notwendig waren (reine Chrompräparate erzielten deshalb schlechte Ergebnisse). 1979 gelang ihm die erste Totalsynthese von Monensin. 1980 erhielt er den American Chemical Society Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry, 1995 die Prelog-Medaille, 2001 den Tetrahedron-Preis und den Ernest Guenther Award, 2018 den Ryōji-Noyori-Preis. Kishi starb am 9. Januar 2023 im Alter von 85 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Japan
Kategorie
Wissenschaftler
Art
Wissenschaftler
Status
verstorben
Daten
Lebte 1937 bis 2023 · im Alter von 85

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