Yves Tanguy

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Lebte 1900–1955, im Alter von 55France
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    1900–1955
    Alter 55
Zusammenfassung
Aktualisiert 20.06.2026

Raymond Georges Yves Tanguy (* 5. Januar 1900 in Paris; † 15. Januar 1955 in Woodbury, USA) war ein französischer Maler des Surrealismus. Er wanderte 1939, nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, in die Vereinigten Staaten aus und heiratete dort in zweiter Ehe die amerikanische Künstlerin Kay Sage. 1948 nahm er die amerikanische Staatsangehörigkeit an. Tanguy war Autodidakt. Nach der Begegnung mit Werken Giorgio de Chiricos im Jahr 1923 fasste er den Entschluss, Maler zu werden. 1925 wandte er sich dem Surrealismus zu und gehörte dem Kreis um André Breton an. In den späten 1920er Jahren entwickelte er seine typische Bildsprache aus weiten Landschaften mit phantastischen Formen vor einem farblich geschichteten Hintergrund. Dabei sind die zumeist gedämpften Farben sehr fein und ohne sichtbaren Pinselstrich aufgetragen. Die Motive entstanden nach dem surrealistischen Konzept des Automatismus. Wichtig war Tanguy das Element der Überraschung, weswegen er ohne vorher festgelegten Plan arbeitete. Tanguy schuf rund 600 Gemälde, Gouachen und Objekte, 1200 Zeichnungen und 33 Druckgrafiken. Der geringe Umfang des Œuvres lag an seiner sorgfältigen und langwierigen Malweise sowie seinem ausgeprägten Desinteresse an der Vermarktung seiner Werke.

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