Zoltán Latinovits
Ungarn · Schauspieler · Lebte 1931 bis 1976 · im Alter von 44
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Stimmt etwas nicht?Zoltán Latinovits (* 9. September 1931 in Budapest; † 4. Juni 1976 in Balatonszemes) war ein ungarischer Bühnen- und Filmschauspieler. Als Statist trat Latinovits am Theater in Debrecen auf, später auch in Miskolc und ab 1962 in Budapest am Lustspieltheater und am Thalia-Theater.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Stationen eines Lebens
The Fifth SealFilm, 1976Civilruhás1975Meritorius Artist of HungaryAuszeichnung
141 Minutes from the Unfinished SentenceFilm, 1975Wavra professzor1974
The Danube PilotFilm, Monseniur Boris1973
Richard IIIFilm, Buckingham herceg1972
the famous escapesSerie, Baron de Kempelen1971
Gypsy PrincessFilm, Miska főpincér1970Béla Balázs AwardAuszeichnungSilver Shell for Best ActorAuszeichnung
A Journey Around My SkullFilm, 1970Karinthy Frigyes, az író1969
Alfa Romeo and JuliaFilm, Vili1968
BaptismFilm1967A House of CardsFilm, Dr. Bán1966Jászai Mari PrizeAuszeichnung
A Hungarian NabobFilm, 1966Szentirmay Rudolf1964
CollisionFilm, István Weber1963
A Cozy CottageFilm, János1962
The Man of GoldFilm, Kristyán Tódor1959
Walking to HeavenFilm, Imre1931Geboren9. September 1931Fotos 1
Filmografie 40
51 Credits erfasst
Fernsehen 1
Auszeichnungen
Familie
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Diese Familie korrigierenZur Person
Zoltán Latinovits (* 9. September 1931 in Budapest; † 4. Juni 1976 in Balatonszemes) war ein ungarischer Bühnen- und Filmschauspieler. Als Statist trat Latinovits am Theater in Debrecen auf, später auch in Miskolc und ab 1962 in Budapest am Lustspieltheater und am Thalia-Theater. Sein Filmdebüt hatte er 1959 in Imre Fehérs Zu Fuß in den Himmel, in dem er einen Wissenschaftler in einer Dreiecksbeziehung spielte. Weitere Hauptrollen übernahm er als Theologe Gábor Csiky in Zoltán Várkonyis Fotó Háber (1963), als Bildhauer in György Palásthys Sok hűség semmiért (1966) und als Julias Geliebter Vili in Frigyes Mamcserovs Alfa Rómeó és Júlia (1968). Für seine Darstellung des Schriftstellers in György Révész’ Utazás a koponyám körül - einer Literaturverfilmung nach Frigyes Karinthy - erhielt er 1970 eine Auszeichnung als bester Schauspieler auf dem Filmfestival von San Sebastian. Mehrmals arbeitete Latinovits auch mit dem Regisseur Zoltán Fábri, so in Isten hozta, őrnagy úr (1969), 141 perc a befejezetlen mondatból (1974) und Az ötödik (1976). Latinovits lebte ab den 1960er Jahren mit der Schauspielerin Éva Ruttkai zusammen, mit der ihn auch eine fruchtbare berufliche Zusammenarbeit verband. Latinovits starb am 4. Juni 1976 an einem Bahnübergang nahe dem Plattensee unter ungeklärten Umständen. Während manche Berichte von Selbstmord sprechen, gibt es auch Indizien für einen Unfall. Wohl auch wegen der Ähnlichkeiten mit dem Suizid des Dichters Attila József, der sich 1937 in der gleichen Gegend vor einen Zug geworfen hatte, löste der Tod des „Schauspielerkönigs“ ein enormes Echo aus. Mehrere bekannte Dichter wie Gyula Illyés nahmen in Gedichten Abschied von Latinovits. 1990 wurde ihm postum der Kossuth-Preis verliehen.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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