Aaron Burr
Vereinigte Staaten · Politiker · Lebte 1756 bis 1836 · im Alter von 80
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Stimmt etwas nicht?Aaron Burr (geboren am 6. Februar 1756 in Newark, New Jersey; gestorben am 14. September 1836 in Port Richmond, Staten Island, New York) war ein amerikanischer Politiker. Von 1801 bis 1805 war er unter Thomas Jefferson der dritte Vizepräsident der Vereinigten Staaten.
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Aaron Burr (geboren am 6. Februar 1756 in Newark, New Jersey; gestorben am 14. September 1836 in Port Richmond, Staten Island, New York) war ein amerikanischer Politiker. Von 1801 bis 1805 war er unter Thomas Jefferson der dritte Vizepräsident der Vereinigten Staaten. Burr stieg in den 1780er und 1790er Jahren zu einem der einflussreichsten Politiker in New York auf und bekleidete von 1789 bis 1791 das Amt des New Yorker Attorney General. Von 1791 bis 1797 vertrat er den Bundesstaat im Senat der Vereinigten Staaten. Er gehörte zunächst der Demokratisch-Republikanischen Partei an und wurde von ihr 1796 und 1800 als Vizepräsidentschaftskandidat an der Seite Jeffersons aufgestellt. Bei der umstrittenen Präsidentschaftswahl 1800, die das Repräsentantenhaus entscheiden musste, wurde ihm unterstellt, er habe mit der föderalistischen Opposition intrigiert, um die Präsidentschaft an sich zu reißen, und somit sah er sich bald in seiner eigenen Partei isoliert. Bei der Wahl 1804 wurde er nicht mehr nominiert und trat daraufhin mit Unterstützung der Föderalisten bei der Gouverneurswahl in New York an, verlor diese aber deutlich. Für seine Niederlage machte er eine Rufmordkampagne seines langjährigen Rivalen Alexander Hamilton verantwortlich und forderte ihn zum Duell. Am 11. Juli 1804 verwundete Burr Hamilton tödlich. Daraufhin wurde er in zwei Bundesstaaten als Mörder angeklagt, stand aber deswegen nie vor Gericht. Um das Ende seiner politischen Karriere oder zumindest seinen finanziellen Ruin abzuwenden, ließ sich Burr von 1806 bis 1807 mit dem General James Wilkinson auf die Ausrüstung einer Expedition im Mississippital ein, deren Ziel es mutmaßlich war, die spanischen Kolonien in Nordamerika anzugreifen. Unter dem Vorwurf, er wolle sich zum Herrscher eines unabhängigen Staates im amerikanischen Westen aufschwingen und strebe eine Spaltung der Vereinigten Staaten an, wurde er 1807 festgenommen und von der Regierung Jeffersons wegen Hochverrats vor ein Bundesgericht gestellt, schließlich jedoch freigesprochen. Ausmaß und Ziel der sogenannten „Burr-Verschwörung“ sind, wie viele Umstände im Leben Burrs, unter Historikern bis heute umstritten.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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