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Abū ʿUbaida Muslim ibn Abī Karīma
Abū ʿUbaida Muslim ibn Abī Karīma at-Tamīmī (arabisch أبو عبيدة مسلم بن أبي كريمة التميمي) war ein islamischer Rechtsgelehrter, der während der späten Umayyadenzeit und frühen Abbasidenzeit eine führende Rolle in der ibāditischen Gemeinde von Basra spielte und die sogenannten „Wissensüberbringer“ (ḥamalat al-ʿilm) in...
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Abū ʿUbaida Muslim ibn Abī Karīma at-Tamīmī (arabisch أبو عبيدة مسلم بن أبي كريمة التميمي) war ein islamischer Rechtsgelehrter, der während der späten Umayyadenzeit und frühen Abbasidenzeit eine führende Rolle in der ibāditischen Gemeinde von Basra spielte und die sogenannten „Wissensüberbringer“ (ḥamalat al-ʿilm) in die verschiedenen Provinzen des islamischen Reiches aussandte, die dort die ibāditische Lehre verbreiteten und an verschiedenen Orten eigene Imamate errichteten. Auch Abū ʿUbaida selbst gilt den heutigen Ibāditen als Imam. Während der maghrebinische ibāditische Autor Ibn Sallām (st. nach 887) Abū ʿUbaida als die wichtigste ibāditische Persönlichkeit nach Dschābir ibn Zaid al-Azdī betrachtete, maßen ihm die frühen ibāditischen Quellen aus Oman dagegen eine erheblich geringere Bedeutung zu. In nicht-ibāditischen Quellen findet Abū ʿUbaidas Wirken kaum Erwähnung.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0