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Albert Speer

Deutschland · Architekten · Lebte 1905 bis 1981 · im Alter von 76

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Berthold Konrad Hermann Albert Speer (* 19. März 1905 in Mannheim; † 1. September 1981 in London) war ein deutscher Architekt und trug in der Zeit des Nationalsozialismus als Reichsminister für Bewaffnung und Munition ab 1942 wesentlich zur Verlängerung des Krieges bei.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1981Gestorben1. September 19811977“The Nuremberg Trial stands for me still today as an attempt to break through to a better world.”Eigene Worte15. Juni 1977Testimony of Albert Speer, Munich (15 June 1977)

“So long as Hitler had temperamental outbursts of hate, there was yet hope for a change towards more moderate directions.”Eigene Worte15. Juni 1977Testimony of Albert Speer, Munich (15 June 1977)

1970“The young district leader chose Bauhaus wallpapers at my suggestion, although I had hinted that these were "Communist" wallpapers.”Eigene Wortep. 22

1946“The tremendous danger, however, contained in this totalitarian system only became abundantly clear at the moment when we were approaching the end.”Eigene Worte26. Juli 1946As quoted by chief prosecutor Robert H. Jackson in the closing summation of the prosecution at the Nuremberg Trials (26 July 1946)

“I felt this coming. I tried unsuccessfully to assassinate Hitler in 1945. I am not concerned with jurisdiction of the court as Hess or others are.”Eigene Worte14. April 1946To Leon Goldensohn (14 April 1946), from The Nuremberg Interviews" by Leon Goldensohn, Robert Gellately (2004)

1945“A new large-scale war will end with the destruction of human culture and civilization.”Eigene Worte31. August 1945Nuremberg trials, (31 August 1945)

1942Ernannt: Ministry of Ammunition and War Production of Nazi GermanyAmt8. Februar 1942 bis 30. April 19451937Ernannt: Member of the Reichstag of Nazi GermanyAmt1. Januar 1937 bis 1. Januar 19451905Geboren19. März 1905

Fotos 8

In ihren eigenen Worten 10

,
Albert Speer
,
10 Aussagen, neueste zuerst
  1. The Nuremberg Trial stands for me still today as an attempt to break through to a better world.

    15. Juni 1977, Testimony of Albert Speer, Munich (15 June 1977), Eigene Worte

  2. Hatred of the Jews was Hitler's motor and central point perhaps even the very element which motivated him.

    15. Juni 1977, Testimony of Albert Speer, Munich (15 June 1977), Eigene Worte

  3. So long as Hitler had temperamental outbursts of hate, there was yet hope for a change towards more moderate directions.

    15. Juni 1977, Testimony of Albert Speer, Munich (15 June 1977), Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

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Zur Person

Berthold Konrad Hermann Albert Speer (* 19. März 1905 in Mannheim; † 1. September 1981 in London) war ein deutscher Architekt und trug in der Zeit des Nationalsozialismus als Reichsminister für Bewaffnung und Munition ab 1942 wesentlich zur Verlängerung des Krieges bei. Zuvor übte der Vertraute Adolf Hitlers seit 1933 großen Einfluss auf die Architektur im Nationalsozialismus aus. Nach dem Krieg gelang es ihm erfolgreich, sich als reumütigen und an den Verbrechen des NS-Regimes weitgehend unbeteiligten Funktionär darzustellen und seine wahre Rolle zu verschleiern. Daher wurde er im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher nicht zum Tode, sondern zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Der ehrgeizige Architekt, seit 1931 Mitglied der NSDAP, suchte gezielt die Nähe Hitlers und machte seit 1933 in dessen Windschatten Karriere. Als Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt plante er ab 1937 den Umbau Berlins und leitete zahlreiche Monumentalbauvorhaben Hitlers, darunter auch den Bau der Neuen Reichskanzlei, die den NS-Herrschaftsanspruch unterstreichen sollten. Als Rüstungsminister Fritz Todt am 8. Februar 1942 bei einem Flugzeugabsturz starb, wurde Speer sein Nachfolger. Es gelang ihm, trotz zunehmender Luftangriffe der Alliierten, die deutsche Gesamtproduktion bis zum Kriegsende jährlich weiter zu erhöhen. Damit verlängerte er die deutsche Kriegsführung, die insbesondere im letzten Kriegsjahr unverhältnismäßig hohe Opferzahlen forderte. Zudem war er für die Ausbeutung von sieben Millionen Zwangsarbeitern mitverantwortlich, darunter etwa 450.000 KZ-Häftlinge, und nahm Einfluss auf Betrieb und Ausbau von Konzentrationslagern. Speer gehörte zu den 24 Angeklagten vor dem Internationalen Militärgerichtshof, dem aber wichtige Teile von Speers Aktivitäten verborgen blieben. 1946 wurde er wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen und zu 20 Jahren Haft verurteilt. Diese saß er vollständig im Kriegsverbrechergefängnis Spandau ab. Insbesondere wegen seiner nach der Haft publizierten, stark geschönten autobiographischen Schriften und der darin enthaltenen Rechtfertigung seiner Weltanschauung, der Beteiligung am Bau von Konzentrations- und Massenvernichtungslagern, als einer der Haupttäter an den nationalsozialistischen Verbrechen sowie aufgrund der Bereicherung an jüdischen Notverkäufen („Arisierung“) wird Speer als Zeitzeuge im Allgemeinen als nicht vertrauenswürdig angesehen.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Architekten
Art
Architekt
Status
verstorben
Daten
Lebte 1905 bis 1981 · im Alter von 76

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