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ʿAlī Dīnār

Historische Persönlichkeiten · Lebte um 1860 bis 1916

ʿAlī Dīnār ibn Zakarīyā (arabisch علي دينار بن زكريا, DMG ʿAlī Dīnār b. Zakarīyā, gest. 6. November 1916) war von 1898 bis 1916 der letzte Sultan von Darfur.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

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Zur Person

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern erkannte er die Oberherrschaft der Regierung des Anglo-Ägyptischen Sudans über sein Territorium an. ʿAlī Dīnār unterhielt enge politische und wirtschaftliche Beziehungen mit der Führung des Sanūsīya-Ordens in Kufra, die ihn auch mit Waffen versorgte, und kämpfte gegen die französische Kolonialisierung des Wadai. Während des Ersten Weltkriegs gelangten die Briten zu der Überzeugung, dass ʿAlī Dīnār aufgrund seiner Verbindungen zu den Mittelmächten eine Gefahr für die britische Herrschaft im Sudan darstellte, und marschierten in Darfur ein. Zum einen wollten sie damit eine mögliche neue Kriegsfront ausschließen, zum anderen aber auch ihre mit Frankreich vereinbarten Ansprüche auf das Gebiet durchsetzen. ʿAlī Dīnār wurde im Mai 1916 gestürzt und nach seiner Flucht im Gebiet des Jabal Marra von einem kleinen britischen Militärtrupp aufgespürt und erschossen. Wegen seines Kampfes gegen die britische Kolonialmacht gilt ʿAlī Dīnār heute in Sudan als Nationalheld. Er hat auch eine große symbolische Bedeutung für die kollektive Identität des Volks der Fur.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Kategorie
Historische Persönlichkeiten
Art
Historische Persönlichkeit
Status
Verstorben
Daten
Lebte um 1860 bis 1916