An Dương Vương
Vietnam · Auf der Karte · Historische Persönlichkeiten · Gestorben 207 v. Chr.
An Dương Vương („König An Dương“; chữ Hán: 安陽王, chin. An Yang, wortwörtlich „Befrieder des Südens“), persönlicher Name Thục Phán (蜀泮), war ein sagenhafter Herrscher der vietnamesischen Frühzeit.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
An Dương Vương wird in 17 Sprachen etwa 139 Mal am Tag gelesen.
Ein typischer Tag, 30 Tage bis zum 5. August 2026
Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 60 Tage, ein Punkt pro Tag.
Stimmt etwas nicht?Menschen um An
Familie
Ist das die ganze Familie?
Gezeichnet werden nur Verwandte, die hier ein Profil haben. Eine Familie kann also größer sein als die Zeichnung. Eine Linie kann auch falsch sein.
Diese Familie korrigierenZur Person
Als Anführer des Stammes der Âu Việt soll er das von den Hùng-Königen beherrschte Reich Văn Lang im Unterlauf des Roten Flusses erobert haben. Durch die Vereinigung von dessen Bewohnern, den Lạc Việt, mit den Âu Việt entstand so der Staat Âu Lạc mit der Hauptstadt Cổ Loa. An Dương Vươngs Herrschaft - die Thục-Dynastie - soll gemäß der traditionellen vietnamesischen Geschichtsschreibung von 257 v. Chr. bis 208 v. Chr. (oder alternativ bis 179 v. Chr.) angedauert haben. Erstmals erwähnt wird er allerdings erst im dritten und vierten Jahrhundert n. Chr. in Erzählungen chinesischer Hofschriftsteller, welche wiederum im 15. Jahrhundert in das maßgebliche vietnamesische Geschichtswerk des Ngô Sĩ Liên eingingen. In der modernen Geschichtswissenschaft ist seine Existenz folglich umstritten, teils wird er als erster historischer Herrscher angesehen, teils als rein mythologische Figur. Möglicherweise wurden auch mehrere historische Personen in der Gestalt des An Dương Vương vermengt. Ebenfalls besteht die Theorie, dass es sich bei ihm um einen historischen Fürsten im heutigen Südchina handelte, dessen Wirkungsort von späteren Autoren nach Vietnam „verlegt“ wurde. Archäologische Ausgrabungen konnten allerdings nachweisen, dass Cổ Loa ungefähr zu seinem überlieferten Herrschaftszeitraum eine militärisch bedeutsame Regionalmacht darstellte. Um 200 v. Chr. wurde die Region des Roten Flusses schließlich vom Staat Nanyue (Nam Việt) unter der Führung des Nordchinesen Zhao Tuo (Triệu Đà) erobert - in diesem Punkt stimmt die vietnamesische Überlieferung mit den gesicherten chinesischen Chroniken überein.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0