Antonio Grimani
Lebte 1434 bis 1523 · wurde 88 Jahre alt
Antonio Grimani (* wahrscheinlich 17. Januar 1434 in Venedig; † 7. Mai 1523 ebenda) war von seiner Wahl am 6. Juli 1521 bis zu seinem Tod - wenn man der staatlich gelenkten Geschichtsschreibung der Republik Venedig folgt - ihr 76. Doge.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Grimani, der im Pfefferhandel zu großem Vermögen gelangte, trat erst mit fast 50 Jahren die im Patriziat Venedigs übliche Ämterlaufbahn an. Allerdings wurde er wegen einer Niederlage gegen die Flotte der Osmanen, die den Verlust wichtiger Festungen in Griechenland zur Folge hatte, wegen Hochverrats verurteilt und im Jahr 1500 verbannt. Er floh 1502 von seinem Verbannungsort Cherso zu seinem Sohn, der Kardinal geworden war, nach Rom. Von dort aus setzte er sich im Kampf gegen die Liga von Cambrai so nachdrücklich ein, dass ihm 1509 die Rückkehr nach Venedig gestattet wurde. Von 1510 bis 1521 saß er in den mächtigsten Gremien der Republik. Schließlich wurde er sogar zum Dogen gewählt, ein Amt, das er jedoch bis zu seinem Tod kaum zwei Jahre ausfüllen konnte.
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