211.805 Profile im Ranking

Avery Brundage

Vereinigte Staaten · Politiker · Lebte 1887 bis 1975 · im Alter von 87

Avery Brundage wird in 36 Sprachen etwa 234 Mal am Tag gelesen.

Ein typischer Tag, 30 Tage bis 16. September 2026

Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 60 Tage, ein Punkt pro Tag.

Stimmt etwas nicht?
Vergleichen

Avery Brundage [ˈeɪvri ˈbrʌndɨdʒ] (* 28. September 1887 in Detroit, Michigan; † 8. Mai 1975 in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland) war ein US-amerikanischer Sportfunktionär, Unternehmer, Kunstmäzen und Leichtathlet.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1975Gestorben8. Mai 1975Gold Olympic OrderAuszeichnung1967Commander of the Congolese Order of MeritAuszeichnung1965Grand Cross of the Order of Civil MeritAuszeichnung1952Finnish Olympic Cross of Merit, First ClassAuszeichnung1887Geboren28. September 1887

Fotos 12

Auszeichnungen

Gold Olympic Order1975
Commander of the Congolese Order of Merit1967
Grand Cross of the Order of Civil Merit1965
Finnish Olympic Cross of Merit, First Class1952
Knight Commander's Cross of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany
Knight Grand Cross of the Order of Vasa
Knight Grand Officer of the Order of Saint Olav
Knight Grand Cross of the Order of Merit of the Italian Republic
Commander of the Legion of Honour
Order of the Lion of Finland
Order of the Sacred Treasure
National Order of the Cedar
Order of the Aztec Eagle

Im Umfeld

Ehepartner: Marianne Prinzessin Reuss zu Köstritz

Zur Person

Avery Brundage [ˈeɪvri ˈbrʌndɨdʒ] (* 28. September 1887 in Detroit, Michigan; † 8. Mai 1975 in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland) war ein US-amerikanischer Sportfunktionär, Unternehmer, Kunstmäzen und Leichtathlet. Von 1952 bis 1972 war er der insgesamt fünfte und erste nichteuropäische Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). In Erinnerung geblieben ist er vor allem als unnachgiebiger Verfechter des Amateurismus im Sport sowie wegen seiner umstrittenen Rolle im Zusammenhang mit den Sommerspielen 1936 und 1972. Brundage entstammte einer Arbeiterfamilie aus Detroit. Als er fünf Jahre alt war, zog die Familie nach Chicago, wo der Vater seine Familie verließ. Überwiegend von Verwandten großgezogen, studierte Brundage Ingenieurwissenschaften an der University of Illinois, wo er auch als Sportler erfolgreich war. Er nahm an den Olympischen Spielen 1912 teil und erreichte im Fünfkampf den sechsten Platz. Zwischen 1914 und 1918 wurde er dreimal US-amerikanischer Meister. Nach Studienabschluss gründete er ein Bauunternehmen, durch das er zu Wohlstand gelangte. Nach Beendigung seiner aktiven Sportkarriere erlangte Brundage als Sportfunktionär in verschiedenen Verbänden rasch Einfluss. Er setzte sich entschieden gegen einen Boykott der Sommerspiele 1936 ein, die vor der Machtergreifung der NSDAP an Berlin vergeben worden waren. Obwohl Brundage durchsetzen konnte, dass eine US-amerikanische Delegation dorthin entsandt wurde, blieb ihre Teilnahme bis heute kontrovers. Im selben Jahr wurde er in das IOC gewählt und gehörte sogleich zu den einflussreichsten Mitgliedern der olympischen Bewegung. 1952 folgte Brundages Wahl zum IOC-Präsidenten. In dieser Funktion verfolgte er rigoros Verstöße gegen den Amateurismus und wehrte sich gegen jegliche Kommerzialisierung der Olympischen Spiele, selbst als seine Ansichten immer weniger mit den Realitäten des modernen Sports übereinstimmten. Seine letzten Spiele als Präsident im Jahr 1972 wurden von dem Münchner Olympia-Attentat überschattet. Brundage prangerte die Politisierung des Sports an und weigerte sich, die Spiele abzubrechen („die Spiele müssen weitergehen“) - eine Haltung, die in verschiedenen Kreisen auf Kritik stieß. Als Privatmann war Brundage Sammler von asiatischen Kunstwerken, mit seinen Schenkungen begründete er das Asian Art Museum in San Francisco.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Politiker
Art
Politiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1887 bis 1975 · im Alter von 87

Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.