Benjamin Markowitsch Blumenfeld
Russland · Auf der Karte · Schachspieler · Lebte 1884 bis 1947 · wurde 62 Jahre alt
Benjamin Markowitsch Blumenfeld (russisch Бениамин Маркович Блюменфельд, wiss. Transliteration Beniamin Markovič Bljumenfeľd; * 24. Mai 1884 in Vilkaviškis, Gouvernement Suwałki, heute Vilkaviškis, Litauen; † 5. März 1947 in Moskau) war ein russischer/sowjetischer Schachmeister und -theoretiker.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Stimmt etwas nicht?Zur Person
Blumenfeld studierte in Moskau und Berlin Jura und war im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg einer der besten Moskauer Spieler. Seinen größten Erfolg feierte er beim 4. All-Russischen Meisterturnier 1905/1906 in Sankt Petersburg, als er gemeinsam mit Akiba Rubinstein Zweiter wurde. 1907 wurde er bei einem internationalen Turnier in Moskau geteilter Zweiter. 1911 wurde er Meister von Moskau. 1920 nahm Blumenfeld an der ersten Meisterschaft Sowjetrusslands teil, der All-Russischen Olympiade, und wurde Achter. 1925 teilte er Platz zwei und drei bei der Moskauer Meisterschaft. Blumenfelds theoretisches Schaffen war eine der Grundlagen der Sowjetischen Schachschule. Nach ihm ist das Blumenfeld-Gambit (1. d2-d4 Sg8-f6 2. c2-c4 e7-e6 3. Sg1-f3 c7-c5 4. d4-d5 b7-b5) benannt.
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