Bolesław Wallek-Walewski

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Lebte 1885–1944, im Alter von 59
MusikerSänger / Musiker
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  • Epoche
    1885–1944
    Alter 59
  • Auszeichnungen
    1
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Zusammenfassung
Aktualisiert 25.08.2026

Bolesław Wallek-Walewski (* 23. Januar 1885 in Lwiw; † 9. April 1944 in Krakau) war ein polnischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge. Der Sohn des Theaterregisseurs Adolf Walewski lernte Klavier bei Wilhelmina Maliszowa und Wincenty Zellinger und Musiktheorie bei Stanisław Niewiadomski in Lemberg. Im Alter von fünfzehn Jahren setzte er seine Ausbildung am Krakauer Konservatorium bei Władysław Żeleński (Harmonielehre und Kontrapunkt), Wiktor Barabasz sowie Juliusz Mars und Alexander von Bandrowski (Gesang) fort. Von 1903 bis 1906 studierte er Polonistik an der Jagiellonen-Universität. 1906 setzte er seine musikalische Ausbildung bei Hugo Riemann und Arthur Prüfer in Leipzig fort. Nach seiner Rückkehr nach Krakau 1907 unterrichtete er Musik am St.-Anna-Gymnasium und wurde Leiter (bis 1943) des Chores des Theologischen Institutes in Stradom. Von 1908 bis 1920 war er Lehrer für Harmonielehre und Chorgesang am Musikinstitut Krakau, das er mit Klara Czopp-Umlaufowa, Bolesław Raczyński und Stanisław Giebułtowski gegründet hatte. Ab 1910 war er Lehrer für Musiktheorie, Gesang und Komposition an der Musikakademie Krakau, wo Mieczysław Drobner, Wacław Geiger und Edward Friedenberg zu seinen Schülern zählten. 1914 gründete er die Krakauer Operngesellschaft, deren Chöre er bis 1938 leitete. 1917 leitete er am Stadttheater Breslau die Uraufführung der Oper Eros und Psyche von Ludomir Różycki. Von 1917 bis 1919 war Wallek-Walewski auf Einladung von Emil Młynarski Dirigent am Teatr Wielki in Warschau. 1919 gründete er den Männerchor Echo, mit dem er bis 1938 Konzertreisen u. a. nach Holland, Rumänien, Bulgarien, in die Türkei, nach Jugoslawien, Ungarn, Österreich und in die Tschechoslowakei unternahm. Ab 1925 war er Dirigent und Leiter der Musikalischen Gesellschaft in Krakau und leitete zeitweise deren Sinfonieorchester. Zudem wirkte er in den 1920er-Jahren als Dirigent an verschiedenen Krakauer Opernhäusern. 1938 bis 1939 war er zusätzlich Rektor der Musikakademie Krakau. Als Dirigent trat Wallek-Walewski vor allem mit Chorwerken und Liedern hervor. Zudem komponierte er mehrere Opern und einige Klavier- und Orgelwerke.

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In Zahlen

Score-Aufschlüsselung

Die sechs Teilsignale hinter dem Fame-Score und ihre Ränge in den Ranglisten.

Fame
Absteigend
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Score-Bestandteile
Historisch6,1
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Vollständigkeit60,0
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Belege

Quellen