Karl V.
Historische Persönlichkeiten · Lebte 1500 bis 1558 · im Alter von 58
Karl V. wird in 106 Sprachen etwa 8.000 Mal am Tag gelesen.
Ein typischer Tag, 30 Tage bis 21. Oktober 2026
Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 396 Tage, ein Punkt pro Tag.
Stimmt etwas nicht?Karl V. (spanisch Carlos I, französisch Charles Quint, niederländisch Karel V; * 24. Februar 1500 im Prinzenhof, Gent, Burgundische Niederlande; † 21. September 1558 in Cuacos de Yuste, Spanien) war ein Angehöriger des Herrscherhauses Habsburg, römisch-deutscher König, ab 1530 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und als Karl I. der erste König von Spanien.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Stationen eines Lebens
Fotos 12
In ihren eigenen Worten 10
I want to be trusted, and will not bargain with my subjects.
Since our Lord, who gave Fernando to us, wished to have him back, we must bend to His will and thank Him and beg Him to protect what is left.
Emperor Charles: “[Our policy] has always been to deal first with matters which are easiest to resolve and leave the most difficult ones until last.
Auszeichnungen
Familie
Eltern
Partner
Kinder
Geschwister
Ist das die ganze Familie?
Gezeichnet werden nur Verwandte, die hier ein Profil haben. Eine Familie kann also größer sein als die Zeichnung. Eine Linie kann auch falsch sein.
Diese Familie korrigierenZur Person
Karl V. (spanisch Carlos I, französisch Charles Quint, niederländisch Karel V; * 24. Februar 1500 im Prinzenhof, Gent, Burgundische Niederlande; † 21. September 1558 in Cuacos de Yuste, Spanien) war ein Angehöriger des Herrscherhauses Habsburg, römisch-deutscher König, ab 1530 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und als Karl I. der erste König von Spanien. Nach dem frühen Tod seines Vaters Philipp I. von Kastilien wurde Karl im Jahr 1506 Landesherr der Burgundischen Niederlande, bestehend aus elf Herzogtümern und Grafschaften, und ab 1516 nach dem Tod seines Großvaters Ferdinand II. von Aragón zusammen mit seiner für unzurechnungsfähig erklärten Mutter Johanna von Kastilien als Carlos I. der erste König von Spanien, genauer von Kastilien, León und Aragón, die er erblich in einer Personalunion vereinigte. Im Jahr 1519 erbte er das Erzherzogtum Österreich und wurde als Karl V. zum römisch-deutschen König gewählt. 1520 wurde er im Kaiserdom zu Aachen durch den Kölner Erzbischof Hermann V. von Wied zum König gekrönt und trug danach, wie sein Großvater Maximilian I. und seine künftigen Nachfolger, zunächst den Titel „erwählter Kaiser des Heiligen Römischen Reiches“. Im Jahre 1530 wurde er in der Basilika San Petronio in Bologna, nicht wie üblich in Rom, als letzter römisch-deutscher König und nach Friedrich III. als zweiter und letzter Habsburger von einem Papst - Clemens VII. - zum Kaiser gekrönt. Karl verfolgte den Reichsgedanken der Universalmonarchie, wonach dem Kaiser Vorrang vor allen Königen zukam. Er verstand sich als Friedenswahrer in Europa, Beschützer des Abendlandes vor der Expansion des Osmanischen Reiches unter Süleyman I. und als Verteidiger sowie Erneuerer der römisch-katholischen Kirche. Um seine hegemoniale Herrschaftsidee durchsetzen zu können, führte er gegen den französischen König Franz I. ab 1520 zahlreiche Kriege (Italienische Kriege). Dabei konnte sich Karl finanziell auf seine spanischen Besitzungen in Amerika (Vizekönigreich Neuspanien, Vizekönigreich Peru) stützen, jedoch sein angestrebtes Ziel einer dauerhaften Schwächung des zeitweise mit den Osmanen verbündeten Frankreich nicht erreichen. Im Heiligen Römischen Reich war Karl V. vergeblich bestrebt, die Macht des Monarchen gegenüber den Reichsständen nachhaltig zu stärken. Wesentliche Ursache für sein Scheitern in diesem Bemühen war die ab 1517 einsetzende Reformation, die teilweise durch reichsständische Kräfte unterstützt wurde. Karls häufige kriegsbedingte Abwesenheit trug ein Übriges dazu bei, dass sich die Reformationsbewegung ausbreiten konnte. Die konfessionelle Spaltung des Reiches vor Augen, versuchte er ihr durch die Einberufung des Konzils von Trient (1545 bis 1563) entgegenzuwirken, was jedoch nicht zur Versöhnung der Religionsparteien führte, sondern nach Karls Tod zum Ausgangspunkt der katholischen Gegenreformation wurde. Nach dem Scheitern seiner Bemühungen um einen Ausgleich mit den Protestanten versuchte Karl im Zuge des gewonnenen Schmalkaldischen Krieges, den Reichsständen 1548 mit dem Augsburger Interim eine Lösung des Religionskonflikts zu diktieren. Durch den daraufhin ausbrechenden Fürstenaufstand und die damit verbundene französische Invasion war er gezwungen, eine Koexistenz der Konfessionen im Passauer Vertrag (1552) anzuerkennen, die dann schließlich im Augsburger Religionsfrieden (1555) reichsrechtlich reguliert wurde. Mit der 1532 verfassten Constitutio Criminalis Carolina erließ Karl V. das erste allgemeine Strafgesetzbuch im Heiligen Römischen Reich. 1556 trat Karl von seinen Herrscherämtern zurück und teilte seine Herrschaftsgebiete zwischen seinem ältesten Sohn Philipp II., der die spanischen und burgundischen Besitzungen erbte, und seinem jüngeren Bruder Ferdinand I. auf, der die österreichischen Erblande bereits 1521 erhalten hatte und dem aufgrund seiner Königswahl 1531 nun auch der Kaisertitel zufiel. Durch diese Teilung spaltete sich das Haus Habsburg in eine spanische (Casa de Austria) und eine österreichische Linie (Haus Habsburg-Österreich). Karl verstarb 1558 in seinem Palast neben dem Kloster von Yuste in Spanien.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Historische Persönlichkeiten, geboren in den 1500er-Jahren 4
Fame.am misst Signale öffentlicher Sichtbarkeit. Es misst nicht den Wert eines Menschen, Talent, Moral oder Glaubwürdigkeit.