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Daniel Ellsberg

Vereinigte Staaten · Akademiker · Lebte 1931 bis 2023 · im Alter von 92

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Daniel „Dan“ Ellsberg (* 7. April 1931 in Chicago; † 16. Juni 2023 in Kensington, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Ökonom, Friedensaktivist und Whistleblower über rechtswidrige Handlungen des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten und des Weißen Hauses.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2023Gestorben16. Juni 20232021Pillar awardAuszeichnung2018Olof Palme PrizeAuszeichnung2006Right Livelihood AwardAuszeichnung2004Norwin S. Yoffie Career Achievement AwardAuszeichnung2003American Book AwardsAuszeichnungWhistleblower PrizeAuszeichnung1976Gandhi Peace AwardAuszeichnung1931Geboren7. April 1931

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Auszeichnungen

Pillar award2021
Olof Palme Prize2018
Right Livelihood Award2006
Norwin S. Yoffie Career Achievement Award2004
Whistleblower Prize2003
American Book Awards2003
Gandhi Peace Award1976
Dresden Prize

Familie

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Zur Person

Daniel „Dan“ Ellsberg (* 7. April 1931 in Chicago; † 16. Juni 2023 in Kensington, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Ökonom, Friedensaktivist und Whistleblower über rechtswidrige Handlungen des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten und des Weißen Hauses. Durch seine Veröffentlichung der geheimen Pentagon-Papiere wurde 1971 die jahrelange Täuschung der US-amerikanischen Öffentlichkeit über wesentliche Aspekte des Vietnamkriegs aufgedeckt. Unter anderem waren die wirklichen Kriegsziele von mehreren US-Regierungen in Folge gezielt falsch dargestellt worden. Die Veröffentlichung der Dokumente durch die New York Times wurde von der Regierung verboten. Der anschließende Rechtsstreit ging bis vor den Obersten Gerichtshof der USA und führte zu einem Grundsatzurteil, in dem die Veröffentlichung erlaubt und die Pressefreiheit gestärkt wurde. Ellsberg wurde dennoch wegen Spionage angeklagt, ihm drohten 115 Jahre Haft. Der Prozess platzte, als ein von der Nixon-Regierung veranlasster Einbruch von Geheimdienstmitarbeitern in die Praxis von Ellsbergs Psychiater und seine illegale Überwachung bekannt wurden. Der bis zuletzt politisch aktive Ellsberg kritisierte unter anderem massiv den Irakkrieg der USA. Im Juni 2013 bezeichnete er die Veröffentlichungen zum PRISM-Überwachungsprogramm von Edward Snowden als die „wichtigsten in der Geschichte der USA“, Snowden würde die Bürger vor der „Vereinigten Stasi von Amerika“ schützen. Ellsberg war Mitglied im Board of Directors der Freedom of the Press Foundation. Sein Sohn Robert Ellsberg leitet den Verlag Orbis Books.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Vereinigte Staaten
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1931 bis 2023 · im Alter von 92

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