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Erwin Piscator

Deutschland · Regisseure · Lebte 1893 bis 1966 · im Alter von 72

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Erwin Friedrich Max Piscator (* 17. Dezember 1893 in Ulm, heute zu Greifenstein gehörig; † 30. März 1966 in Starnberg) war ein deutscher Theaterintendant, Regisseur und Theaterpädagoge.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1966Gestorben30. März 19661953Goethe-Plakette des Landes HessenAuszeichnung1934The Revolt of the FishermenFilm, Director1930Des Kaisers KulisFilm, Writer, Producer1893Geboren17. Dezember 1893

Fotos 7

Filmografie 3

EPEin Mann namens Pis1991
TFThe Revolt of the FishermenDirector1934
DKDes Kaisers KulisWriter, Producer1930

7 Credits erfasst

Fernsehen 2

LCLegends of Cinema2016
DTDas Jahrhundert des Theaters2002

Auszeichnungen

Goethe-Plakette des Landes Hessen1953
Commander's Cross of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany

Im Umfeld 2

Zur Person

Erwin Friedrich Max Piscator (* 17. Dezember 1893 in Ulm, heute zu Greifenstein gehörig; † 30. März 1966 in Starnberg) war ein deutscher Theaterintendant, Regisseur und Theaterpädagoge. Piscator war ein einflussreicher Avantgardist der Weimarer Republik, der das Theater unter Ausweitung der bühnentechnischen Möglichkeiten zum ‚politischen Tribunal‘ umfunktionierte. Mit Hilfe komplexer Arrangements von Filmdokumenten, Bildprojektionen, laufenden Bändern und Fahrstühlen kommentierte er das theatrale Geschehen und erweiterte die Bühne zum epischen Panorama. Das an den Piscator-Bühnen der Weimarer Republik entwickelte politische Theater erzielte breite Resonanz, veranlasste die Zeitgenossen jedoch angesichts der Abgrenzung des Regisseurs von einer Bühnenästhetik des reinen Kunstschönen zu sehr widersprüchlichen Einschätzungen. Piscators Inszenierungen wirkten auch auf die Theatertheorie Bertolt Brechts ein, der in den theoretischen Grundlegungen des epischen Theaters ausgiebige Anleihen bei Piscator machte. Nach langjähriger Emigration in der Sowjetunion, Frankreich und den Vereinigten Staaten traf Piscator in den 1950er und 1960er Jahren in der Bundesrepublik erneut den Nerv der Zeit mit Inszenierungen von Gegenwartsstücken zur NS-Vergangenheit. Damit leitete er eine Phase des Gedächtnis- und Dokumentartheaters ein, die auf breiter Ebene zu gesellschaftlichen Debatten um Fragen der Geschichtspolitik führte.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Regisseure
Art
Regisseur
Status
verstorben
Daten
Lebte 1893 bis 1966 · im Alter von 72

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