Hans-Georg Maaßen
Deutschland · Auf der Karte · Akademiker · Geboren 1962 · Alter 63
Hans-Georg Maaßen (* 24. November 1962 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Jurist, ehemaliger politischer Beamter und Politiker (parteilos, zuvor Werteunion und CDU). Von August 2012 bis zu seiner Versetzung in den einstweiligen Ruhestand im November 2018 war er Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV).
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Seine Kritik an der Medienberichterstattung zu den Ausschreitungen in Chemnitz 2018 löste eine Kontroverse aus und trug maßgeblich zu seiner Absetzung als Verfassungsschutzpräsident bei. Zur Bundestagswahl 2021 trat er im Wahlkreis Suhl - Schmalkalden-Meiningen - Hildburghausen - Sonneberg als Direktkandidat der CDU an und unterlag seinem Mitbewerber Frank Ullrich (SPD). Vom 28. Januar 2023 bis zum 4. Oktober 2025 war er Bundesvorsitzender des rechtskonservativen Werteunion-Vereins. Am 13. Februar 2023 beschloss der CDU-Vorstand einstimmig die Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens und die sofortige Entziehung der Mitgliedsrechte Maaßens. Im Juli 2023 lehnte ein CDU-Kreisparteigericht den Ausschluss in erster Instanz ab und machte die Entziehung der Mitgliederrechte rückgängig. Im Januar 2024 trat Maaßen aus der CDU aus. Am 17. Februar 2024 gründete er die Werteunion-Partei und blieb bis zu seinem Parteiaustritt im Oktober 2025 deren Parteivorsitzender. Nach seinem unfreiwilligen Ausscheiden aus dem Amt des Verfassungsschutzpräsidenten fiel Maaßen mit politischen Stellungnahmen auf, die als antisemitisch, rechtsextremistisch und verschwörungstheoretisch bewertet wurden. Maaßen bestreitet die Vorwürfe. Ende Januar 2024 wurde bekannt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz ihn als Beobachtungsobjekt im Bereich Rechtsextremismus führt. Maaßen hat gegen dieses Verwaltungshandeln Klage eingereicht.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0