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Ib Madsen

Dänemark · Akademiker · Geboren 1942 · Alter 84

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Ib Henning Madsen (* 12. April 1942 in Kopenhagen) ist ein dänischer Mathematiker, der sich mit Topologie befasst. Madsen studierte an der Universität Kopenhagen (Kandidaten-Abschluss 1965) und promovierte 1970 bei Peter May an der University of Chicago.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Fotos 1

Auszeichnungen

Fellow of the American Mathematical Society2013
Ostrowski Prize2011

Zur Person

Ib Henning Madsen (* 12. April 1942 in Kopenhagen) ist ein dänischer Mathematiker, der sich mit Topologie befasst. Madsen studierte an der Universität Kopenhagen (Kandidaten-Abschluss 1965) und promovierte 1970 bei Peter May an der University of Chicago. Ab 1971 war er Assistenzprofessor an der Universität Aarhus und ab 1983 Professor. Seit 2008 ist er Professor an der Universität Kopenhagen. Er war unter anderem Gastprofessor an der Universität Chicago (jährlich von 1979 bis 1985), der Stanford University (jährlich 1995 bis 2005), am Institute for Advanced Study (1986/87) und an der Princeton University. Madsen arbeitete unter anderem über das sphärische Raumproblem (der Frage nach den endlichen Gruppen, die frei auf einer Sphäre operieren). Mit C. Thomas und C. T. C. Wall gab er notwendige und hinreichende Kriterien für die erlaubten Gruppen. Später befasste er sich mit der Topologie von Modulräumen (zum Beispiel von Riemannschen Flächen oder holomorphen Bündeln auf solchen Riemannschen Flächen), die er mit Methoden der algebraischen Topologie untersucht. Mit Michael Weiss gelang ihm (aufbauend auf Arbeiten von Ulrike Tillmann) der Beweis der Mumford-Vermutung (2004) über die algebraische Struktur der Kohomologie des stabilen Modulraums Riemannscher Flächen (bzw. der stabilen Homologie der Abbildungsklassengruppen). Mit M. Bökstedt, W. C. Hsiang und T. Goodwillie führte er topologische Spur-Methoden in die Algebraische K-Theorie ein und wandte diese in Zusammenarbeit mit seinem Doktoranden Lars Hesselholt an. 1978 war er Gastredner auf dem Internationalen Mathematikerkongress (ICM) in Helsinki (Spherical Space Forms) und er hielt 2006 einen Plenarvortrag auf dem ICM in Madrid (Moduli spaces from a topological viewpoint). 2004 war er Invited Speaker auf dem 4. Europäischen Mathematikerkongress mit Michael Weiss (The stable mapping class group and stable homotopy) und 1992 eingeladener Sprecher auf dem ECM in Paris (The cyclotomic trace in algebraic K-theory). 1998 bis 2000 war er Herausgeber der Acta Mathematica. 1992 erhielt er den Humboldt-Forschungspreis. Er ist Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften (seit 1978), der schwedischen (seit 1998) und der Norwegischen Akademie der Wissenschaften (seit 2000). 1996 bis 2000 war er im wissenschaftlichen Beirat des Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn. 1997 stand er dem dänischen nationalen Komitee für Mathematik vor, dessen Mitglied er 1995 bis 2006 war. 2012 erhielt er den Ostrowski-Preis. Er ist Fellow der American Mathematical Society. Madsen ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Dänemark
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
lebend
Daten
Geboren 1942 · Alter 84

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