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Ingeborg Bachmann

Österreich · Schriftsteller · Lebte 1926 bis 1973 · im Alter von 47

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Ingeborg Bachmann (* 25. Juni 1926 in Klagenfurt; † 17. Oktober 1973 in Rom) war eine österreichische Schriftstellerin. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1973Gestorben17. Oktober 19731971Anton Wildgans PrizeAuszeichnung1968Grand Austrian State Prize for LiteratureAuszeichnung1964Georg Büchner PrizeAuszeichnung1957Literaturpreis der Stadt BremenAuszeichnung1926Geboren25. Juni 1926

Fotos 3

Auszeichnungen

Anton Wildgans Prize1971
Grand Austrian State Prize for Literature1968
Georg Büchner Prize1964
Literaturpreis der Stadt Bremen1957

Im Umfeld

Geschwister: Isolde Moser

Zur Person

Ingeborg Bachmann (* 25. Juni 1926 in Klagenfurt; † 17. Oktober 1973 in Rom) war eine österreichische Schriftstellerin. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. In den 1950er Jahren wurde sie mit Gedichten wie Alle Tage, Die gestundete Zeit, Erklär mir, Liebe und Reklame bekannt. In dieser Zeit veröffentlichte sie auch Hörspiele, darunter Der gute Gott von Manhattan (1958). Mit den Erzählbänden Das dreißigste Jahr (1961) und Simultan (1972) verlagerte Bachmann ihren Schwerpunkt hin zur Prosa. Aus dem geplanten Romanzyklus Todesarten vollendete sie nur den Roman Malina (1971). Zu ihrem Werk gehören unter anderem auch Libretti für Opern von Hans Werner Henze, Essays und Übersetzungen der Gedichte von Giuseppe Ungaretti. 1964 erhielt Ingeborg Bachmann den Georg-Büchner-Preis. Durch ihren Erfolg bei der Gruppe 47 wurde Bachmann über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt und lebte ab 1953 überwiegend als freie Schriftstellerin in Wien, München, Zürich, Berlin und hauptsächlich in ihrer Wahlheimat Rom. Mit Paul Celan verband sie zwischen 1949 und 1958 eine Liebesbeziehung mit langen Unterbrechungen, auf die eine fast fünfjährige Liaison mit Max Frisch folgte. Deren Ende löste bei Bachmann einen Zusammenbruch aus, der mehrere Klinikaufenthalte erforderlich machte. 1964 fand die Schriftstellerin durch eine Liebesbeziehung zu dem jungen Schriftsteller Adolf Opel aus ihrer Schreibkrise heraus. Schwere Verbrennungen und die Folgen von Medikamentenentzug führten 1973 zu Bachmanns frühem Tod. Die Herkunftsregion Kärnten mit ihrer Nähe zu Italien und Slowenien hinterließ in Bachmann eine Grenzlanderfahrung, die ihr Schreiben beeinflusste. In ihrer Jugend hatte die Schriftstellerin in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus einen moralischen Anspruch entwickelt, der Wahrheit als hohen Wert setzte. Bachmann fühlte sich einer literarischen Sprache verpflichtet, die sich von der Alltagssprache deutlich abhob und in der etwas Utopisches erschaffen werden konnte. Zentral ist in Bachmanns Werk die Thematik der Geschlechterrollen: Immer wieder wird das Weibliche durch männliche Figuren bedroht, zum Verstummen gebracht und in den Untergang getrieben.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Österreich
Kategorie
Schriftsteller
Art
Schriftsteller / Autor
Status
verstorben
Daten
Lebte 1926 bis 1973 · im Alter von 47

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