Iwan Wahylewytsch
Akademiker · Lebte 1811 bis 1866 · im Alter von 54
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Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Iwan Mykolajowytsch Wahylewytsch (historische Schreibweise auf Deutsch: Johann Wagilewicz, ukrainisch Іван Миколайович Вагилевич, wiss. Transliteration Ivan Mykolajovyč Vahylevyč, polnisch Iwan Wahyłewycz; * 2. September 1811 in Jassen, Kaisertum Österreich; † 10. Mai 1866 in Lemberg, Ebenda) war ein westukrainischer Folklorist, Poet, Schriftsteller, Historiker der galizisch-ruthenischen Literatur, Philologe und griechisch-katholischer (unierter) Geistlicher. Seine Hauptwerke verfasste er auf Polnisch, darunter zählen Die Lieder der Bevölkerung Galiziens („Piesni ludu galicyjskiego“, 1833), die Sprachlehre der kleinrussischen Sprache („Grammatiyka języka maloruskiego“, 1845), das Ruthenische Tagebuch („Dnewnik ruski“, 1848) und die Bemerkungen zur ruthenischen Literatur („Zametki o russkoj literature“, 1848). Wahylewytsch bildete zusammen mit Markijan Schaschkewytsch und Jakiw Holowazkyj die galizische literarische Gruppe „Russka trijzja“ (d. h. „Ruthenische Dreieinigkeit“) die seit Ende der 1820er Jahre in der heutigen Westukraine mit einer nationalen und kulturellen Wiederbelebung begann. Von der Gruppe stammt der galizisch-russische Almanach in ukrainischer Volkssprache, „Russalka Dnistrowaja“ (deutsch: Ruthenische Volkslieder), in dem die galizische „Bauernsprache“ in die gesamtukrainische Literatursprache eingeführt wurde.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Akademiker, geboren in den 1810er-Jahren 6
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