Jacopo Zabarella
Akademiker · Lebte 1533 bis 1589 · im Alter von 56
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Stimmt etwas nicht?Jacopo Zabarella (latinisiert Jacobus Zabarellus; * 5. September 1533 in Padua; † 15. Oktober 1589 ebenda) war ein italienischer Philosoph. Zabarella studierte Philosophie an der Universität Padua und wurde 1553 zum Magister promoviert.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Jacopo Zabarella (latinisiert Jacobus Zabarellus; * 5. September 1533 in Padua; † 15. Oktober 1589 ebenda) war ein italienischer Philosoph. Zabarella studierte Philosophie an der Universität Padua und wurde 1553 zum Magister promoviert. Im Jahr 1564 wurde er Professor für Logik und Philosophie an der heimatlichen Universität, wo er bis zu seinem Tod blieb. Sein Nachfolger wurde Cesare Cremonini. Zabarella stützte sich auf neu entdeckte griechische Kommentatoren wie Alexander von Aphrodisias, Philoponus, Simplikios und Themistios sowie auf mittelalterliche Kommentatoren wie Thomas von Aquin, Walter Burley und Averroes. Im Gegensatz zu einigen früheren scholastischen Philosophen beherrschte er die griechische Sprache und war daher in der Lage, die griechischen Texte von Aristoteles zu nutzen. Er war ein Anhänger des Aristotelismus und verfasste mehrere Aristoteles-Kommentare. In erster Linie befasste er sich mit Logik und Methodologie. Seine gesammelten logischen Schriften Opera logica (1578) enthalten Aufsätze zur analytischen und synthetischen Methodologie. In seinen gesammelten Aufsätzen zur Naturphilosophie De rebus naturalibus (posthum veröffentlicht 1590) entwickelte er Theorien zur wissenschaftlichen Forschung und äußerte sich über die menschliche Sinne, das Denken und die Intelligenz. Seine beiden Söhne gaben seine unvollendeten Kommentare zu Aristoteles’ Texten heraus, die ebenfalls posthum veröffentlicht wurden: den Kommentar In libros Aristotelis physicorum commentarii (deutsch „Kommentare zu Aristoteles’ Büchern über die Physik“) im Jahr 1601 und den Kommentar Commentarii in III libros De anima (deutsch „Kommentare in drei Büchern über die Seele“) im Jahr 1605. Für die Astronomie erklärte er in De natura caeli die Eigenschaften der Himmelmaterie, wie Averroes, als gleichartig mit allen anderen physischen Gegenständen. Jedoch sei die Himmelsbewegung keine natürliche Bewegung, da sie durch ein außerhalb der Natur liegendes Prinzip erfolge. Zabarellas logische Schriften waren auch außerhalb Italiens, vor allem in Deutschland, einflussreich. Gottfried Wilhelm Leibniz nahm sie im 17. Jahrhundert als Grundlage an.
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Akademiker, geboren in den 1530er-Jahren 6
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