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Jan Assmann

Deutschland · Akademiker · Lebte 1938 bis 2024 · im Alter von 85

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Johann Christoph „Jan“ Assmann (* 7. Juli 1938 in Langelsheim; † 19. Februar 2024 in Konstanz) war ein deutscher Ägyptologe, Religions- und Kulturwissenschaftler. Von 1976 bis 2003 lehrte er als Professor für Ägyptologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2024Gestorben19. Februar 20242022Knight Commander's Cross of the Order of Merit of the Federal Republic of GermanyAuszeichnung2018Peace Prize of the German Publishers' and Booksellers' AssociationAuszeichnung2017Balzan PrizeAuszeichnungKarl Jaspers PrizeAuszeichnung2016Sigmund Freud PrizeAuszeichnung2011Thomas Mann PrizeAuszeichnung2007Prix Européen de l'Essai Charles VeillonAuszeichnung2006Alfried-Krupp Science PrizeAuszeichnung2005Honorary Doctor of the Hebrew University of JerusalemAuszeichnung1998Prize of the Historical CollegeAuszeichnung1996Max Planck Research AwardAuszeichnung1938Geboren7. Juli 1938

Fotos 2

Auszeichnungen

Knight Commander's Cross of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany2022
Peace Prize of the German Publishers' and Booksellers' Association2018
Karl Jaspers Prize2017
Balzan Prize2017
Sigmund Freud Prize2016
Thomas Mann Prize2011
Prix Européen de l'Essai Charles Veillon2007
Alfried-Krupp Science Prize2006
Honorary Doctor of the Hebrew University of Jerusalem2005
Prize of the Historical College1998
Max Planck Research Award1996
Honorary Doctor of the University of Münster
Honorary Doctor of Yale University

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Zur Person

Johann Christoph „Jan“ Assmann (* 7. Juli 1938 in Langelsheim; † 19. Februar 2024 in Konstanz) war ein deutscher Ägyptologe, Religions- und Kulturwissenschaftler. Von 1976 bis 2003 lehrte er als Professor für Ägyptologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Assmann beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Religionsgeschichte und den Jenseitsvorstellungen im Alten Ägypten, aber vor allem auch mit allgemeinen mentalitäts- und kulturgeschichtlichen Grundfragen menschlicher Gesellschaften. Diese Forschungen, in deren Mittelpunkt unter anderem das Phänomen menschlicher Erinnerungskulturen stand, gingen von seiner Perspektive als Ägyptologe aus, erstreckten sich aber auch auf andere Kulturen der Weltgeschichte und werden auch außerhalb der Ägyptologie stark rezipiert. Viele seiner Schriften zu diesen Themen entstanden in Zusammenarbeit oder Koautorschaft mit seiner Ehefrau, der Anglistin und Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann. Jan Assmann hat dabei den Begriff des kulturellen Gedächtnisses und die damit verbundenen wissenschaftlichen Konzepte mitgeprägt. Neben diesen Themenkomplexen arbeitete er auch zur Nachwirkung und Rezeption des Alten Ägypten, etwa zum Bild der ägyptischen Religion als eines Mysterienkultes und ihrer Darstellung in Musik (Oper) und Literatur (Thomas Mann).

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1938 bis 2024 · im Alter von 85

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