Zum Inhalt springen
217.552 Profile im Ranking

Joaquim Jordà

Spanien · Auf der Karte · Regisseure · Lebte 1935 bis 2006 · im Alter von 70

Joaquim Jordà (* 9. August 1935 in Santa Coloma de Farners; † 24. Juni 2006 in Barcelona) war ein spanischer Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler. Der an der Universität Barcelona in Jura graduierte Jordà wechselte erst sehr spät an die Hochschule für Kino in Madrid.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Joaquim Jordà wird in 8 Sprachen etwa 6 Mal am Tag gelesen.

Ein typischer Tag, 30 Tage bis 24. September 2026

Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 60 Tage, ein Punkt pro Tag.

Stimmt etwas nicht?
Vergleichen

Stationen eines Lebens

2006Gestorben23. Juni 2006Deixa'm en PauFilm2004Veinte años no es nadaFilm, Director, Writer2003CarmenFilm, Writer2000Andorra Between Two EvilsSerie, Writer1999Monkeys Like BeckyFilm, Director, Writer1991Los jinetes del albaSerie, Writer1990The hunter's commissionFilm, Director, Writer1987Lute: Forge On or DieFilm, Writer1985Golfo de VizcayaFilm, Writer1977Change of SexFilm, Writer1970Lenin vivoFilm, Director1968BiotaxiaFilm, Joaquín1967Dante Is Not Only SevereFilm, Director, Writer1962Bahía de PalmaFilm1959SonatasFilm, (uncredited)1935Geboren9. August 1935

Menschen um Joaquim

Enge Verbindungen

Filmografie 35

55 Credits erfasst

Fernsehen 3

Zur Person

1952 reiste er nach Paris um in das Umfeld der Cinémathèque française einzutreten. Dort traf er unter anderem auf Éric Rohmer, François Truffaut, Claude Chabrol und Jacques Rivette und von dort bekam er die politische Gesinnung, die sein Werk kennzeichnet. Im Jahr 1958 trat Jordà in das Instituto de Investigaciones y Experiencias Cinematográficas ein. Er wirkte in den Zeitschriften Acento Cultural, Cinema Universitario und Nuestro Cine mit und arbeitete als Gehilfe der Geschäftsführung, Skript/Continuity, Produktionsleiter und auch als Schauspieler für die Regisseure Carlos Durán und Pere Portabella. Zusammen mit dem Produzenten Jacinto Esteva gehörte er zu den prägenden Gestalten der Schule von Barcelona (Escuela de Cine de Barcelona), der auch Gonzalo Suárez, Vicente Aranda oder José María Nunes angehörten. Gemeinsam mit Julián Marcos führte Jordà 1961 Regie in seinem ersten Kurzfilm El día de los muertos. 1966 drehte er zusammen mit Jacinto Esteva seinen ersten Spielfilm Dante no es únicamente severo. Wegen ökonomischer Schwierigkeiten und der Zensur lebte Jordà am Ende der 1960er Jahre bis 1973 in Italien. Dort realisierte er hauptsächlich kämpferische und alternative Filme wie Lenin vivo (1970) oder I tupamaros ci parlano. Die kämpferischen Filme haben unter anderem das Regime in Portugal (Estado Novo) zum Inhalt. Schon bei der Rückkehr nach Spanien verfügte er über eine Sammlung von Drehbüchern. Er widmete sich voll der literarischen Übersetzung und arbeitete mit dem Drehbuchautor Vicente Aranda in Filmen wie Cambio de sexo (1977), El Lute, camina o revienta (1987) und El Lute II, mañana seré libre (1988) sowie in der Fernsehserie Los jinetes del Alba zusammen. Von 1980 an widmete sich Jordà dem Kino und speziell dem Dokumentarfilm zu. Es entstanden Numax presenta produziert aus den letzten 600.000 Peseten der Widerstandskasse der streikenden Arbeiter des Hausgeräteherstellers Numax, El encargo del cazador über die letzten Jahre Jacinto Estevas, De niños über das Stadtviertel El Raval in Barcelona, Monos como Becky über die Lobotomie und Veinte años no es nada als zweiter Teil und Nachfolger von Numax presenta. Ein weiterer Film ist Un cuerpo en el bosque (Un cos al bosc, 1996), ein Erotikthriller der in vielen Aspekten an seinen ersten Film anknüpft. Joaquim Jordà starb am 24. Juni 2006 in Barcelona im Alter von 70 Jahren.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Spanien
Kategorie
Regisseure
Art
Regisseur
Status
Verstorben
Daten
Lebte 1935 bis 2006 · im Alter von 70