John Pilger
Australien · Journalisten · Lebte 1939 bis 2023 · im Alter von 84
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Stimmt etwas nicht?John Richard Pilger (* 9. Oktober 1939 in Sydney, Australien; † 30. Dezember 2023 in London) war ein international renommierter australischer investigativer Journalist, Schriftsteller und Dokumentarfilmer. Ab 1962 lebte er hauptsächlich in Großbritannien, das ab diesem Jahr auch seine Wahlheimat war.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
John Richard Pilger (* 9. Oktober 1939 in Sydney, Australien; † 30. Dezember 2023 in London) war ein international renommierter australischer investigativer Journalist, Schriftsteller und Dokumentarfilmer. Ab 1962 lebte er hauptsächlich in Großbritannien, das ab diesem Jahr auch seine Wahlheimat war. Er war Gastprofessor an der Cornell University in New York. Pilger war ein Kritiker der amerikanischen, australischen und britischen Außenpolitik, die seiner Ansicht nach von einer imperialistischen und kolonialistischen Agenda geleitet wurde. Er kritisierte den Umgang seines Heimatlandes mit den australischen Ureinwohnern. Durch seine Berichte über den Völkermord in Kambodscha in den Jahren 1975 bis 1979 erlangte er internationale Aufmerksamkeit. Pilgers Karriere als Dokumentarfilmer begann mit The Quiet Mutiny (1970), der während eines seiner Besuche in Vietnam entstand. Sie setzte sich danach mit sechzig weiteren Dokumentarfilmen fort. Zu seinen weiteren Werken in dieser Form gehören Year Zero: The Silent Death of Cambodia (1979) über die Folgen des Pol-Pot-Regimes in Kambodscha und Death of a Nation: The Timor Conspiracy (1993, Drehbuch: John Pilger). Zu seinen zahlreichen Dokumentarfilmen über australische Ureinwohner gehören The Secret Country (1985) und Utopia (2013). Von 1963 bis 1986 arbeitete Pilger bei namhaften Printmedien, zum Beispiel für The Guardian und The New York Times. Für politische Wochenzeitung New Statesman schrieb er von 1991 bis 2014 eine regelmäßige Kolumne. Pilger wurde zweimal als britischer Journalist des Jahres ausgezeichnet. Seine Dokumentarfilme wurden in Großbritannien und anderen Staaten mit Preisen ausgezeichnet, darunter einen British Academy of Film and Television Arts (BAFTA).
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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