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Leni Riefenstahl

Deutschland · Regisseure · Lebte 1902 bis 2003 · im Alter von 101

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Helene Bertha Amalie „Leni“ Riefenstahl (* 22. August 1902 in Berlin; † 8. September 2003 in Pöcking) war eine deutsche Filmregisseurin, -produzentin und -schauspielerin sowie Drehbuchautorin, Schnittmeisterin, Fotografin und Tänzerin. Sie gilt als eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Filmgeschichte.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2003Gestorben8. September 20031997Birth of a NationFilm1993The Wonderful Horrible Life of Leni RiefenstahlFilm, Herself1978BiographiesSerie1977Games of the XXI OlympiadFilm1976Das ist Ihr LebenSerie1973Je später der AbendSerie1972Memories of a Summer in BerlinFilm, herself1965aspekteSerie1938Mussolini CupAuszeichnung1935Day of FreedomFilm, Director, Producer1932The Blue LightFilm, Director, Writer1930Storm Over Mont BlancFilm, Hella Armstrong1927The Great LeapFilm, Gita1925Ways to Strength and BeautyFilm1902Geboren22. August 1902

Fotos 8

Filmografie 40

FPFASCISM(s): A Film in Six Parts2025
RIRiefenstahl2024
CTCity of Toys2024
LILonging For InnocenceDirector2023
LMLeni Riefenstahl - The End of a Myth2020
CMChurchill and the Movie Mogul2019
HHHitler's Hollywood2017
TRThe Run2016
LHLes Champions d'Hitler2016
LELENI2015
FAFaszination Bergfilm - Himmelhoch und Abgrundtief2008
TEThe Goebbels Experiment2005
STSpeer und er: Nachspiel - Die TäuschungHerself2005
LALeni Riefenstahl: Her Dream of Africa2003
UIUnderwater ImpressionsDirector, Writer2002
TRThe Immoderation of Me - Sandra Maischberger meets Leni Riefenstahl2002
FSFrom Stag Beetle to Swastika2002
BNBirth of a Nation1997
TFThe Night of the Filmmakers1995
TRThe Wonderful Horrible Life of Leni RiefenstahlHerself1993
TSTime of Darkness and Silence1982
GOGames of the XXI Olympiad1977
MCMemories of Berlin: The Twilight of Weimar Culture1976
MBMemories of a Summer in Berlinherself1972
LOLowlandsDirector, Writer1954
ONOlympia Part One: Festival of the NationsDirector, Writer1938 · ★ 6,9
OBOlympia Part Two: Festival of BeautyDirector, Writer1938 · ★ 6,7
TWTriumph of the WillDirector, Writer1935 · ★ 6,9
DFDay of FreedomDirector, Producer1935
TFThe Victory of FaithDirector, Writer1933
SIS.O.S. IcebergHella Lorenz1933
SIS.O.S. IcebergEllen Lawrence1933
TLThe Blue LightDirector, Writer1932
TEThe White EcstasyLeni1931
SBStorm Over Mont BlancHella Armstrong1930
TPThe White Hell of Pitz PaluMaria Maioni1929
DHDas Schicksal derer von HabsburgMaria Vetsera1928
TLThe Great LeapGita1927
TMThe Holy MountainDirector1926
WBWays to Strength and Beauty1925

73 Credits erfasst

Fernsehen 5

BOBuffa racconta Jesse Owens2017
BIBiographies1978
DLDas ist Ihr Leben1976
JAJe später der Abend1973
ASaspekte1965

Auszeichnungen

Mussolini Cup1938
German Olympic Decoration 2nd Class

Im Umfeld 3

Zur Person

Helene Bertha Amalie „Leni“ Riefenstahl (* 22. August 1902 in Berlin; † 8. September 2003 in Pöcking) war eine deutsche Filmregisseurin, -produzentin und -schauspielerin sowie Drehbuchautorin, Schnittmeisterin, Fotografin und Tänzerin. Sie gilt als eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Filmgeschichte. Einerseits wird sie von vielen Filmschaffenden und -kritikern als „innovative Filmemacherin und kreative Ästhetin“ angesehen, andererseits für ihre Werke im Dienst der Propaganda während der Zeit des Nationalsozialismus kritisiert. Nachdem Riefenstahl ihre ursprünglich eingeschlagene Tanzkarriere aufgrund einer Knieverletzung hatte beenden müssen, etablierte sie sich während der 1920er Jahre in der Weimarer Republik als Schauspielerin im Bergfilm-Genre. Durch ihr 1932 veröffentlichtes Regiedebüt Das blaue Licht, bei dem sie als Hauptdarstellerin, Regisseurin, Koproduzentin und Drehbuchautorin fungierte, wurden führende NSDAP-Politiker wie der Parteichef Adolf Hitler und der damalige Gauleiter der Partei von Berlin-Brandenburg Joseph Goebbels auf sie aufmerksam. Nach der im Jahr darauf erfolgten Machtübernahme der NSDAP erhielt Riefenstahl den Auftrag, die „Reichsparteitagstrilogie“ zu drehen. Die Propagandaproduktionen Der Sieg des Glaubens, Triumph des Willens und Tag der Freiheit! - Unsere Wehrmacht entstanden in den Jahren 1933 bis 1935. Für Triumph des Willens erhielt Riefenstahl den Deutschen Nationalen Filmpreis 1934/35, die Auszeichnung für die beste ausländische Dokumentation bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 1935 im gleichfalls faschistischen Italien sowie den Grand Prix auf der Pariser Weltfachausstellung. Unter dem Titel Olympia veröffentlichte Riefenstahl 1938 eine zweiteilige Dokumentation über die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Der Film wurde vielfach als ästhetisches Meisterwerk gelobt, aber auch für seine propagandistischen und ideologischen Elemente kritisiert. Riefenstahl bekam für ihre Arbeit unter anderem den Deutschen Nationalen Filmpreis 1937/38, die Coppa Mussolini, eine olympische Goldmedaille vom Internationalen Olympischen Komitee und den Kinema-Jumpō-Preis im damals imperialistischen Japan verliehen. Während des Zweiten Weltkrieges filmte sie mit dem „Sonderfilmtrupp Riefenstahl“ Hitlers Überfall auf Polen. Sie stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. In der Nachkriegszeit wurde sie trotz ihrer Einbindung in die nationalsozialistische Filmpolitik laut einem Spruchkammerverfahren lediglich als „Mitläuferin“ eingestuft. Dennoch war es nach dem Ende des Krieges für Riefenstahl ab 1945 schwierig, weitere Aufträge als Regisseurin und Produzentin zu erhalten, so dass sie ihr Filmschaffen nach Tiefland (gedreht bis 1944), der erst 1954 fertiggestellt und veröffentlicht wurde, für fast ein halbes Jahrhundert einstellte. Ab den 1960er Jahren betätigte sich Riefenstahl als Fotografin und veröffentlichte mehrere Bildbände. Zu ihren bekanntesten Werken dieser Zeit zählen Fotoreportagen über das Volk der Nuba im Sudan und Unterwasseraufnahmen. In diesen Aufnahmen erkannte ein Teil der Kritiker Parallelen zu ihren Arbeiten aus der Zeit des Nationalsozialismus. 2002 veröffentlichte sie mit dem Dokumentarfilm Impressionen unter Wasser ihr letztes Werk.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Regisseure
Art
Regisseur
Status
verstorben
Daten
Lebte 1902 bis 2003 · im Alter von 101

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