Lia Manoliu
Rumänien · Auf der Karte · Sportler · Lebte 1932 bis 1998 · im Alter von 65
Lia Manoliu (* 25. April 1932 in Chișinău; † 9. Januar 1998 in Bukarest) war eine rumänische Diskuswerferin. Sie nahm von 1952 bis 1972 an sechs Olympischen Spielen teil und gewann eine Gold- sowie zwei Bronzemedaillen.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Lia Manoliu wird in 30 Sprachen etwa 15 Mal am Tag gelesen.
Ein typischer Tag, 30 Tage bis 15. Oktober 2026
Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 87 Tage, ein Punkt pro Tag.
Stimmt etwas nicht?Menschen um Lia
Familie
Partner
Ist das die ganze Familie?
Gezeichnet werden nur Verwandte, die hier ein Profil haben. Eine Familie kann also größer sein als die Zeichnung. Eine Linie kann auch falsch sein. Eine Ehe wird nur als beendet gezeigt, wenn ihr Ende verzeichnet ist. Ein hier gezeigter Ehepartner kann also ein früherer sein.
Diese Familie korrigierenZur Person
Bei ihrer ersten Teilnahme an den Olympischen Spielen in Helsinki 1952 belegte sie den sechsten Platz. 1956 in Melbourne kam sie nur auf den neunten Platz, gewann dann aber bei den beiden folgenden Spielen in Rom und Tokio jeweils die Bronzemedaille. Für die Teilnahme an den Sommerspielen 1968 in Mexiko-Stadt wurde Lia Manoliu ursprünglich vom rumänischen Verband nicht mehr vorgesehen, sie sicherte sich dennoch einen Startplatz und gewann trotz Verletzung mit 36 Jahren die Goldmedaille vor der hoch favorisierten Liesel Westermann. Bei den Spielen 1972 in München beendete sie ihre sportliche Karriere mit dem neunten Platz. Bemerkenswert ist, dass sie bei jeder Olympiateilnahme eine Steigerung ihrer Leistung erzielte. Lia Manoliu war von 1990 bis 1992 für die Partei FSN Mitglied des rumänischen Senats. Außerdem war sie von 1990 bis 1998 Vorsitzende des Nationalen Olympischen Komitees von Rumänien. Sie starb 1998 an einem Herzinfarkt, nachdem sie nach einer Hirntumoroperation ins Koma gefallen war. Das ehemalige Nationalstadion in Bukarest war nach ihr benannt. Der nationale Sportkomplex neben dem Stadion trägt weiter ihren Namen. Zu dem Komplex gehören eine Leichtathletikhalle, ein Leichtathletikstadion, eine Schwimmhalle, ein Freiluftschwimmbecken, Tennisplätze und ein Sport-Hotel.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0