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Max Frisch

Schweiz · Schriftsteller · Lebte 1911 bis 1991 · im Alter von 79

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Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1991Gestorben4. April 19911989Heinrich Heine PrizeAuszeichnung1986Neustadt International Prize for LiteratureAuszeichnung1985Common Wealth Award of Distinguished ServiceAuszeichnung1984Commandeur des Arts et des LettresAuszeichnung1976Peace Prize of the German Publishers' and Booksellers' AssociationAuszeichnung1973Schiller prizeAuszeichnung1965Jerusalem PrizeAuszeichnungSchiller Memorial PrizeAuszeichnung1958Charles Veillon prize in the German languageAuszeichnungGeorg Büchner PrizeAuszeichnung1954Wilhelm Raabe PrizeAuszeichnung1938Conrad Ferdinand Meyer PrizeAuszeichnung1911Geboren15. Mai 1911

Fotos 12

Auszeichnungen

Heinrich Heine Prize1989
Neustadt International Prize for Literature1986
Common Wealth Award of Distinguished Service1985
Commandeur des Arts et des Lettres1984
Peace Prize of the German Publishers' and Booksellers' Association1976
Schiller prize1973
Schiller Memorial Prize1965
Jerusalem Prize1965
Georg Büchner Prize1958
Charles Veillon prize in the German language1958
Wilhelm Raabe Prize1954
Conrad Ferdinand Meyer Prize1938
Honorary Doctor of the University of Birmingham
Honorary doctor of the Technical University of Berlin

Familie

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Zur Person

Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und kleinere Prosatexte sowie zwei literarische Tagebücher über die Zeiträume 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971. Der junge Max Frisch empfand bürgerliche und künstlerische Existenz als unvereinbar und war lange Zeit unsicher, welchen Lebensentwurf er wählen sollte. Infolgedessen absolvierte er nach einem abgebrochenen Germanistik-Studium und ersten literarischen Arbeiten ein Studium der Architektur und arbeitete einige Jahre lang als Architekt. Nach dem Erfolg seines Romans Stiller entschied er sich für ein Dasein als Schriftsteller und verließ seine Familie, um sich ganz dem Schreiben widmen zu können. Frisch war zweimal verheiratet - mit Gertrud von Meyenburg (1942-1959) und Marianne Oellers (1968-1979) - und hatte unter anderem eine Beziehung mit Ingeborg Bachmann (1958-1963). Im Zentrum von Frischs Schaffen steht häufig die Auseinandersetzung mit sich selbst, wobei viele der dabei aufgeworfenen Probleme als typisch für den postmodernen Menschen gelten: Finden und Behaupten einer eigenen Identität, insbesondere in der Begegnung mit den festgefügten Bildern anderer, Konstruktion der eigenen Biografie, Geschlechterrollen und ihre Auflösung sowie die Frage, was mit Sprache überhaupt sagbar sei. Im literarisch ausgestalteten Tagebuch, das Autobiografisches mit fiktionalen Elementen verbindet, findet Frisch eine literarische Form, die ihm in besonderem Maße entspricht und in der er auch seine ausgedehnten Reisen reflektiert. Nachdem er jahrelang im Ausland gelebt hatte, beschäftigte Frisch sich nach seiner Rückkehr zudem zunehmend kritisch mit seinem Heimatland, der Schweiz.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Schweiz
Kategorie
Schriftsteller
Art
Schriftsteller / Autor
Status
verstorben
Daten
Lebte 1911 bis 1991 · im Alter von 79

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