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Max Schlosser

Deutschland · Akademiker · Lebte 1854 bis 1932 · im Alter von 78

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Max Schlosser (* 5. Februar 1854 in München; † 7. Oktober 1932 ebenda) war ein deutscher Paläontologe. Schlosser war der Sohn eines königlich-bayerischen Bataillonsarztes und besuchte das Ludwigsgymnasium in München.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Zur Person

Max Schlosser (* 5. Februar 1854 in München; † 7. Oktober 1932 ebenda) war ein deutscher Paläontologe. Schlosser war der Sohn eines königlich-bayerischen Bataillonsarztes und besuchte das Ludwigsgymnasium in München. Ab 1873 studierte er Naturwissenschaften an der Universität München und der TH München mit der Lehramtsprüfung 1878 und der Promotion bei Karl von Zittel in Paläontologie 1880 über die jurassische Fauna des Kelheimer Diceras-Kalkes. 1884 ging er mit Empfehlung von Zittel zu Othniel Charles Marsh ans Peabody Museum of Natural History, kehrte aber ein Jahr später nach einer Erkrankung zurück. Er war Assistent bei Zittel und wurde 1890 Kustos, 1900 zweiter Konservator und danach Hauptkonservator. 1924 ging er in den Ruhestand, arbeitete aber ehrenamtlich weiter an der Bayerischen Staatssammlung. Er war ein zu seiner Zeit führender Experte für die europäischen Säugetiere des Tertiärs in Deutschland. Unter anderem grub er Höhlenlöwen und Höhlenbären aus. Er arbeitete auch über fossile Säuger aus China (aus Aufkäufen von sogenannten Drachenknochen in chinesischen Apotheken, publiziert 1903). Daraus beschrieb er 1904 unter anderem eine neue Säbelzahnkatzenart (Paramachairodus maximiliani). Er bearbeitete den Band über Wirbeltierpaläontologie in den Grundzügen der Paläontologie seines Lehrers Zittel. 1895 bis 1904 war er Mitarbeiter des Neuen Jahrbuchs für Mineralogie, Geologie und Paläontologie.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Deutschland
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
verstorben
Daten
Lebte 1854 bis 1932 · im Alter von 78

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