Kein freies Foto
Omayra Sánchez
Kolumbien · Auf der Karte · Lebte 1972 bis 1985 · im Alter von 13
Omayra Sánchez (* 28. August 1972; † 16. November 1985 in Armero) war ein kolumbianisches Mädchen, das beim Ausbruch des Vulkans Nevado del Ruiz in der Stadt Armero am 13. November 1985 in einem Schlammloch eingeklemmt wurde.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Höhepunkt am 27. Okt.
Häufiger gelesen als sonst, vor allem am 27. Oktober.
Am 27. Oktober 6,1-mal so viele Leser wie sonst. 6.301 Leser am 27. Oktober, vor dem Anstieg etwa 1.035 am Tag.
Zur Person
Omayra steckte bis zum Hals in Schutt, Schlamm, Beton und Wasser fest und starb am 16. November, nach über 60 Stunden, an giftigen Gasen und Unterkühlung. Die Rettungsversuche waren vergeblich. Ihr Todeskampf wurde im Rahmen der Katastrophenberichterstattungen von Millionen von Fernsehzuschauern verfolgt. Die veröffentlichten Film- und Fotoaufnahmen, die ihr Schicksal und ihren Tod dokumentierten, erregten viel Aufsehen und wurden kontrovers diskutiert. Besonders im Vordergrund stand die Frage über Rolle und Verhalten der Fotografen und die mangelnde Hilfsbereitschaft der kolumbianischen Regierung während der Katastrophe. Ein vom Fotografen Frank Fournier aufgenommenes Bild des eingeklemmten Mädchens wurde zum Pressefoto des Jahres 1985 gewählt. Während ihres Leidens gab Omayra Sánchez ihren Freunden und Verwandten, auch öffentlich, stets Hoffnung und Zuversicht. Ihre Mutter überlebte die Katastrophe, da sie sich zu diesem Zeitpunkt in Bogotá befand. Ihr Bruder überlebte ebenso, ihr Vater starb jedoch.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0