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Paul Seidel

Schweiz · Akademiker · Geboren 1970 · Alter 56

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Paul Seidel (* 1970 in Florenz) ist ein italienisch-schweizerischer Mathematiker, der sich vor allem mit symplektischer Geometrie und symplektischer Topologie beschäftigt.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2013Fellow of the American Mathematical SocietyAuszeichnung2010Oswald Veblen Prize in GeometryAuszeichnung2000EMS PrizeAuszeichnung1970Geboren

Fotos 1

Auszeichnungen

Fellow of the American Mathematical Society2013
Oswald Veblen Prize in Geometry2010
EMS Prize2000

Im Umfeld

Ehepartner: Kim Ju-lee

Zur Person

Paul Seidel (* 1970 in Florenz) ist ein italienisch-schweizerischer Mathematiker, der sich vor allem mit symplektischer Geometrie und symplektischer Topologie beschäftigt. Seidel studierte an der Universität Heidelberg bei Albrecht Dold und nach dem Diplom 1994 an der Universität Oxford bei John Roe und Simon Donaldson, bei dem er 1998 promovierte (Floer Homology and the symplectic isotopy problem). Er war zu Gastaufenthalten am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn (1998/99), am Institute for Advanced Study (1997/98) und der ETH Zürich (2003). Er war 1999 bis 2001 als Chargé de Recherche der CNRS an der École polytechnique in Paris (und gleichzeitig 2000/2001 dort Maitre de Conference) und war ab 2002 Professor am Imperial College in London und ab 2003 an der University of Chicago. Er ist seit 2007 Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Seidel untersuchte in seiner Dissertation, wann symplektische Diffeomorphismen, die diffeotop zur Identität sind, auch symplektisch diffeotop zur Identität sind. Er fand Obstruktionen dafür schon in Dimension 4 durch Anwendung der Floer-Homologie; die untersuchten Gegenbeispiele waren verallgemeinerte Dehn-Twist-Abbildungen an Lagrangeschen 2-Sphären in symplektischen 4-Mannigfaltigkeiten. Für die Fundamentalgruppe der Gruppe Hamiltonscher Symplektomorphismen fand er eine Darstellung im Quanten-Kohomologiering. Er konnte einen Spezialfall (für K3-Flächen) einer Vermutung von Maxim Konzewitsch über Homologische Spiegelsymmetrie beweisen. Die Techniken dafür entwickelte er in einer Forschungs-Monographie über die Berechnung von Fukaya-Kategorien symplektischer Mannigfaltigkeiten mit Picard-Lefschetz-Theorie. 2000 erhielt er den EMS-Preis. 2002 war er Invited Speaker auf dem ICM in Peking (Fukaya Categories and Deformations). 2010 erhielt er den Oswald-Veblen-Preis für fundamentale Beiträge zur symplektischen Geometrie und speziell seine Entwicklung fortgeschrittener algebraischer Methoden zur Berechnung symplektischer Invarianten. Er ist Fellow der American Mathematical Society und wurde 2014 in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Schweiz
Kategorie
Akademiker
Art
Akademiker
Status
lebend
Daten
Geboren 1970 · Alter 56

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