Rutherford B. Hayes
Vereinigte Staaten · Politiker · Lebte 1822 bis 1893 · im Alter von 70
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Stimmt etwas nicht?Rutherford Birchard Hayes (* 4. Oktober 1822 in Delaware, Ohio; † 17. Januar 1893 in Fremont, Ohio) war amerikanischer Politiker und Mitglied der Republikanischen Partei.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Stationen eines Lebens
Fotos 8
In ihren eigenen Worten 10
It is the desire of the good people of the whole country that sectionalism as a factor in our politics should disappear.
We all agree that neither the Government nor political parties ought to interfere with religious sects.
The melancholy thing in our public life is the insane desire to get higher.
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Diese Familie korrigierenZur Person
Rutherford Birchard Hayes (* 4. Oktober 1822 in Delaware, Ohio; † 17. Januar 1893 in Fremont, Ohio) war amerikanischer Politiker und Mitglied der Republikanischen Partei. Er war Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten und anschließend längere Zeit Gouverneur von Ohio, bevor er 1877 19. Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Hayes kam als Halbwaise in bürgerlichen Verhältnissen zur Welt. Nach einem Abschluss am Kenyon College brach er eine Anwaltslehre ab, um an der Harvard University Rechtswissenschaften zu studieren. Im Jahr 1845 erhielt er seine Zulassung als Anwalt und eröffnete eine Kanzlei in Marietta, die er einige Jahre später nach Cincinnati verlegte. 1852 heiratete er Lucy Ware Webb, eine überzeugte Abolitionistin. Nach politischen Anfängen in der Whig Party wechselte er Mitte der 1850er Jahre zu den Republikanern und unterstützte bei der Präsidentschaftswahl 1860 Abraham Lincoln. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs diente er in der Armee der Nordstaaten und stieg bis zum Generalmajor auf. Einer seiner Offiziere im 23. Ohio-Infanterieregiment war der spätere Präsident William McKinley. Nach zwei Jahren als Abgeordneter im Repräsentantenhaus wurde er im Januar 1868 Gouverneur des Bundesstaats Ohio. Mit einer Unterbrechung von drei Jahren hatte er dieses Amt bis zu seiner Amtseinführung als Präsident inne. 1876 nominierte ihn die Republican National Convention zu ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 1876. Hayes gewann die Mehrheit der Wahlmänner-, sein Gegenkandidat Samuel J. Tilden jedoch die der Wählerstimmen. Es war der erste derart umstrittene Wahlausgang in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Zur Klärung des Endresultats setzte der Kongress eine Kommission ein. Die Kernfrage war, inwieweit Afroamerikaner in den Südstaaten an der Stimmabgabe gehindert worden waren. Der Konflikt wurde zwar durch den bis heute umstrittenen Kompromiss von 1877 gelöst, Teile der Opposition warfen Hayes aber bis zum Ende seiner Präsidentschaft fehlende Legitimität vor. Der Kompromiss sah vor, dass die Demokratische Partei Hayes’ Präsidentschaft anerkannte, die Republikaner dafür aber dem von den Demokraten dominierten Solid South Zugeständnisse machten. Infolgedessen wurde die Militärbesatzung der letzten Südstaaten und damit auch die Politik der Reconstruction nach dem Bürgerkrieg beendet. Dies ebnete den Jim-Crow-Gesetzen den Weg, die den 14. und den 15. Zusatzartikel aushebelten, die Rassentrennung etablierten und in der Folge den Schwarzen fast ein Jahrhundert lang die vollen Bürgerrechte verwehrten. Als der Große Eisenbahnstreik von 1877 in Gewalt ausartete, entsandte Hayes die United States Army zur Wiederherstellung der Ordnung. Er initiierte eine Verwaltungsreform, um die Macht der Parteimaschinerie über die staatlichen Behörden zu brechen, womit er sich einflussreiche Republikaner vor allem in New York zu Gegnern machte. Außenpolitisch schlichtete er einen Grenzdisput zwischen Argentinien und Paraguay, der wenige Jahre nach dem Tripel-Allianz-Krieg wieder aufgeflammt war. Er strebte keine zweite Amtszeit an und setzte sich nach seiner Präsidentschaft in seiner Residenz Spiegel Grove zur Ruhe, die sich heute auf dem Gelände des Rutherford B. Hayes Presidential Centers befindet.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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