Severino Gazzelloni
Italien · Auf der Karte · Musiker · Lebte 1919 bis 1992 · im Alter von 73
Severino Gazzelloni (* 5. Januar 1919 in Roccasecca in der Provinz Frosinone; † 21. November 1992 in Cassino) war ein italienischer klassischer Flötist, der zu den größten Flötisten des 20. Jahrhunderts gezählt wird.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
Severino Gazzelloni wird in 12 Sprachen etwa 23 Mal am Tag gelesen.
Ein typischer Tag, 30 Tage bis 4. August 2026
Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 60 Tage, ein Punkt pro Tag.
Stimmt etwas nicht?Menschen um Severino
Enge Verbindungen
Zur Person
Nachdem er schon als Siebenjähriger Flöte spielte (sein Vater spielte ebenfalls Flöte und war auch Organist, musste sich aber seinen Lebensunterhalt anders verdienen), studierte er ab 1933 am Konservatorium Accademia Santa Cecilia in Rom. Dreißig Jahre lang war er Solo-Flötist des RAI Orchesters (dem er seit 1944 angehörte) und gab bis zu 250 Konzerte im Jahr. Nicht nur sein technisches Können machte ihn bekannt, sondern auch sein breites Repertoire von klassischer Musik bis Volks- und Popmusik. Komponisten wie Luciano Berio, Pierre Boulez, Bruno Maderna, Luigi Nono, Valentin Silvestrov und Igor Strawinsky schrieben für ihn, er war aber auch bekannt als Interpret von Barockmusik. Seinen Beinamen flauto d’oro (Goldene Flöte) unterstrich er durch sein Spiel auf vergoldeten Flöten, seinem „Markenzeichen“. Gazzelloni starb nahe seinem Heimatort in einer Klinik an einem Gehirntumor. Gazzelloni war auch Flötenlehrer an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, an der Accademia Musicale Chigiana in Siena und seit 1952 bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. Zu seinen Schülern zählen u. a. Roberto Fabbriciani und der Jazzmusiker Eric Dolphy. Er war seit 1964 verheiratet und hatte zwei Kinder. In seinem Heimatort findet ein Festival unter seinem Namen statt.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
