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Simon Wiesenthal

Österreich · Schriftsteller · Lebte 1908 bis 2005 · im Alter von 96

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Simon Wiesenthal (geboren 31. Dezember 1908 in Butschatsch, Galizien, Österreich-Ungarn, heute Ukraine; gestorben 20. September 2005 in Wien, Österreich) war ein österreichisch-jüdischer Architekt, Publizist und Schriftsteller.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

2005Gestorben20. September 2005“Survivors should be like seismographs... They should sense danger before others do, identify its outlines and reveal them.”Eigene WorteNew York Times Obituary, 9/20/2005

Great Golden Medal of Honour for Services to the Republic of AustriaAuszeichnung2000Presidential Medal of FreedomAuszeichnung1995Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und HandelnAuszeichnungHonorary Doctor of Comenius UniversityAuszeichnung1994Honorary Doctor of the Jagiellonian University of KrakowAuszeichnung1993Austrian Decoration for Science and Art First ClassAuszeichnung1992Erasmus PrizeAuszeichnung1991Otto Hahn Peace MedalAuszeichnung1990Honorary Doctor of the University of ViennaAuszeichnung1908Geboren31. Dezember 1908

Fotos 8

In ihren eigenen Worten 3

,
Simon Wiesenthal
,
3 Aussagen, neueste zuerst
  1. Survivors should be like seismographs... They should sense danger before others do, identify its outlines and reveal them.

    2005, New York Times Obituary, 9/20/2005, Eigene Worte

  2. You're a religious man. You believe in God and life after death. I also believe.

    , Eigene Worte

  3. Hatred can be nurtured anywhere, idealism can be perverted into sadism anywhere. If hatred and sadism combine with modern technology the inferno could erupt anew anywhere.

    Justice Not Vengeance, Museum of Tolerance website, Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

Auszeichnungen

Great Golden Medal of Honour for Services to the Republic of Austria2005
Presidential Medal of Freedom2000
Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln1995
Honorary Doctor of Comenius University1995
Honorary Doctor of the Jagiellonian University of Krakow1994
Austrian Decoration for Science and Art First Class1993
Erasmus Prize1992
Otto Hahn Peace Medal1991
Honorary Doctor of the University of Vienna1990
Knight of the Legion of Honour
Commander's Cross of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany
Knight Commander of the Order of the British Empire
Order of the White Lion 3rd Class
Four Freedoms Award - Freedom from Fear
Commander of the Order of Merit of the Grand Duchy of Luxembourg
Commander of the Order of Merit of the Italian Republic
Commander of the Order of Orange-Nassau
Commander of the Order of Polonia Restituta
Honorary Doctor of Ben-Gurion University
Honorary Doctor of the Bar-Ilan University
Congressional Gold Medal
Decoration for Services to the Liberation of Austria
Honorary Doctor of the Palacký University Olomouc
Grand Cross of the Order Bernardo O'Higgins

Im Umfeld

Ehepartner: Cyla Wiesenthal

Zur Person

Simon Wiesenthal (geboren 31. Dezember 1908 in Butschatsch, Galizien, Österreich-Ungarn, heute Ukraine; gestorben 20. September 2005 in Wien, Österreich) war ein österreichisch-jüdischer Architekt, Publizist und Schriftsteller. Als Überlebender des Holocausts machte er nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Mauthausen im Mai 1945 die „Suche nach Gerechtigkeit für Millionen unschuldig Ermordeter“ zu seiner Lebensaufgabe. Dadurch wurde er zu einem Zeitzeugen, der weltweit nach Tätern aus der Zeit des Nationalsozialismus fahndete, um sie einem juristischen Verfahren zuzuführen. Er gründete das Dokumentationszentrum Jüdische Historische Dokumentation in Linz und später das Dokumentationszentrum des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes in Wien. Wiesenthal verstand sich nicht als „Nazijäger“, wie er im Laufe der Zeit sowohl anerkennend von Anhängern als auch ablehnend von Gegnern bezeichnet wurde, sondern eher als Rechercheur, der jene zur Verantwortung ziehen wollte, die an der geplanten „Endlösung der Judenfrage“ mitgewirkt hatten. Entsprechend lehnte er die Kollektivschuldthese nach einem frühen Umdenken ab. In seinem Buch Recht, nicht Rache unterschied er ausdrücklich zwischen „Nationalsozialisten“ und „NS-Verbrechern“. Wiesenthal sah in seiner Tätigkeit unter anderem die Pflichterfüllung, als Zeitzeuge und Überlebender des Holocausts vor dem Vergessen der Shoah zu warnen, die nicht mit Massenmord und Gaskammern begonnen habe, sondern mit der Demontage von Demokratie und Menschenrechten. Seine internationale Vortragstätigkeit stand deshalb unter dem Leitspruch „Aufklärung ist Abwehr“. Als Autor zahlreicher Bücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, wollte Wiesenthal ein Vermächtnis für nachfolgende Generationen hinterlassen.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Österreich
Kategorie
Schriftsteller
Art
Schriftsteller / Autor
Status
verstorben
Daten
Lebte 1908 bis 2005 · im Alter von 96

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