Steinar Schjøtt
Norwegen · Auf der Karte · Schriftsteller · Lebte 1844 bis 1920 · wurde 75 Jahre alt
Steinar Schjøtt, getauft als Stener Johannes Stenersen Schjøtt, (* 13. November 1844 in Porsgrunn; † 10. Januar 1920 in Kristiania (Oslo)) war ein norwegischer Pädagoge, Philologe, Redakteur, Übersetzer, Lehrbuchautor und Lexikograf.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Diese Familie korrigierenZur Person
Neben seiner Berufstätigkeit als Gymnasiallehrer schrieb er Artikel für eine Reihe kurzlebiger Zeitschriften, die sich für die Verbreitung des (damals Landsmål genannten) Nynorsk einsetzten. Die von ihm auf der Grundlage des Dialekts von Telemark entwickelte Sprachnorm verbesserte den von Ivar Aasen aufgestellten Standard in Richtung besserer Verständlichkeit. Sie war unter den Landsmål-Anhängern (den „Maalmannen“) zunächst umstritten, wurde jedoch später allgemein anerkannt und zur Dichtersprache Arne Garborgs, der mit Schjøtt seit ihrer gemeinsamen Arbeit als Redakteure der Zeitschrift Fedraheimen eng befreundet war. Ab den 1870er Jahren bereicherte Steinar Schjøtt die in Landsmål vorhandene Literatur durch die Übersetzung der Heimskringla Snorri Sturlusons und durch selbstverfasste Lehrbücher der Geschichte Norwegens bzw. der Weltgeschichte seit 1789. Danach schuf er mit dem Dansk-norsk ordbog (1909) das erste umfassende Wörterbuch zur Übersetzung dänischer Wörter in ihre Landsmål-Entsprechungen und danach ein Norsk ordbog (1914) für die Übertragung in die Gegenrichtung.
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