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Wladimir Iwanowitsch Nenarokow
Russland · Auf der Karte · Schachspieler · Lebte 1880 bis 1953 · wurde 73 Jahre alt
Wladimir Iwanowitsch Nenarokow (russisch Владимир Иванович Ненароков, wiss. Transliteration Vladimir Ivanovič Nenarokov; * 1880 in Moskau; † 13. Dezember 1953 in Aşgabat) war ein sowjetischer Schachmeister.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0
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Zur Person
Nenarokow erlernte Schach als 14-Jähriger und beschäftigte sich zunächst überwiegend theoretisch mit dem Spiel, indem er Meisterpartien analysierte. Als er 1898 der Moskauer Schachgesellschaft beitrat, erwies er sich bereits als überaus starker Spieler, der rasch Meisterniveau erreichte. Bereits 1899 zählte er zu den stärksten Spielern des Landes und war Teilnehmer an der erstmals ausgetragenen All-Russischen Meisterschaft, ausgetragen in Moskau, die Michail Tschigorin für sich entschied. 1900 gewann er die Meisterschaft von Moskau, 1908, 1922 und 1924 wiederholte er diesen Erfolg. Nenarokow spielte mehrere Wettkämpfe während seiner Karriere: u. a. 1905 gegen Savielly Tartakower 2:2 (+2 =0 −2), 1907 gegen Fjodor Dus-Chotimirski 5,5:3,5 (+5 =2 −3), 1908 gegen Alexander Aljechin 3:0. Nenarokow spielte von 1923 bis 1929 bei fünf UdSSR-Meisterschaften mit, wobei sein geteilter dritter Platz 1924 in Petrograd seine höchste Platzierung war. Nenarokow war nach der Oktoberrevolution publizistisch sehr rege und veröffentlichte zahlreiche Schachbücher, die zur Popularisierung des Spiels im ganzen Land beitrug. Seine theoretischen Arbeiten wurden für viele Jahre in der Sowjetischen Schachschule wegweisend. 1950 erhielt er vom Weltschachbund FIDE den Titel Internationaler Meister. Seine beiden letzten Lebensjahre verbrachte er in Aşgabat, wo er organisatorisch am Aufbau des Schachlebens in Turkmenistan tätig war.
Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0