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Wilhelm Kroll

Schriftsteller · Lebte 1869 bis 1939 · im Alter von 69

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Wilhelm Kroll (vollständiger Name Friedrich Wilhelm Kroll, * 7. Oktober 1869 in Frankenstein in Schlesien; † 21. April 1939 in Berlin) war ein deutscher Klassischer Philologe, der als Professor an den Universitäten Greifswald (1899-1906), Münster (1906-1913) und Breslau (1913-1935) wirkte.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1939Gestorben21. April 19391938Honorary Doctorate from the University of CambridgeAuszeichnung1935Honorary doctor of the University of OxfordAuszeichnung1929Honorary Doctor of the University of WrocławAuszeichnung1917Geheimer RegierungsratAuszeichnung1907Order of the Red Eagle 4th ClassAuszeichnung1892Preis der Charlotten-Stiftung für PhilologieAuszeichnung1869Geboren7. Oktober 1869

Fotos 1

Auszeichnungen

Honorary Doctorate from the University of Cambridge1938
Honorary doctor of the University of Oxford1935
Honorary Doctor of the University of Wrocław1929
Geheimer Regierungsrat1917
Order of the Red Eagle 4th Class1907
Preis der Charlotten-Stiftung für Philologie1892

Zur Person

Wilhelm Kroll (vollständiger Name Friedrich Wilhelm Kroll, * 7. Oktober 1869 in Frankenstein in Schlesien; † 21. April 1939 in Berlin) war ein deutscher Klassischer Philologe, der als Professor an den Universitäten Greifswald (1899-1906), Münster (1906-1913) und Breslau (1913-1935) wirkte. Neben Richard Heinze und Eduard Norden zählt er zu den führenden Latinisten seiner Generation. Seine kommentierten Editionen zu Ciceros rhetorischen Schriften Brutus (1908) und Orator (1913) sowie zum Dichter Catull (1923) und seine Monografien Die wissenschaftliche Syntax im lateinischen Unterricht (1917), Studien zum Verständnis der römischen Literatur (1924) und Die Kultur der ciceronischen Zeit (1933) blieben lange nach ihrem Erscheinen in Gebrauch und sind in Fachkreisen bis heute anerkannt. Darüber hinaus war er auf den Gebieten der spätantiken Philosophie, Astrologie und Astronomie, Erotik, Dichtungstheorie, Rhetorik und Naturwissenschaft tätig und veröffentlichte grundlegende kritische Editionen griechischer und lateinischer Autoren. Sein Organisationstalent bewährte er bei der jahrzehntelangen Redaktion von Fachzeitschriften (Bursians Jahresbericht über die Fortschritte der klassischen Altertumswissenschaft 1898-1913, Glotta 1913-1936) und der Neubearbeitung von Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE), die er ab 1906 bis an sein Lebensende herausgab.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Kategorie
Schriftsteller
Art
Schriftsteller / Autor
Status
verstorben
Daten
Lebte 1869 bis 1939 · im Alter von 69

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