Zum Inhalt springen
217.552 Profile im Ranking

Witold Małcużyński

Polen · Auf der Karte · Musiker · Lebte 1914 bis 1977 · im Alter von 62

Witold Małcużyński (* 10. August 1914 in Koziczyn, Russisches Kaiserreich; † 17. Juli 1977 auf Mallorca) war ein polnischer Pianist, der sich auf Chopin spezialisiert hatte.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Witold Małcużyński wird in 12 Sprachen etwa 21 Mal am Tag gelesen.

Ein typischer Tag, 30 Tage bis 15. Juni 2026

Der mittlere Tag der gezählten Tage, damit eine Nachrichtenwoche ihn nicht verschieben kann. Die Linie darunter zeigt die letzten 60 Tage, ein Punkt pro Tag.

Stimmt etwas nicht?
Vergleichen

Menschen um Witold

Enge Verbindungen

Medien & Musik

Fotos 3

Auszeichnungen

Komtur mit Stern des Ordens Polonia Restituta1977
Ritter des Orden Polonia Restituta

Zur Person

Im Alter von zehn Jahren begann er mit dem Klavierspielen und bekam schließlich Unterricht am Konservatorium der späteren Fryderyk-Chopin-Universität für Musik Warschau. Ursprünglich hatte er die Absicht, Jura zu studieren, wechselte dann aber zur Musik und studierte unter einem Schüler von Ferruccio Busoni. 1936, nach Abschluss des Konservatoriums mit Auszeichnung, erhielt er eine Einladung, unter Ignacy Jan Paderewski weiterzulernen, einem der großen romantischen Pianisten des „Goldenen Zeitalters“. Małcużyńskis Spiel war von Leidenschaft und Poesie geprägt. 1937 begegnete er beim Dritten Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau, wo er den dritten Preis gewann, seiner zukünftigen Frau, der französischen Pianistin Colette Gaveau. Als der Zweite Weltkrieg begann, befand er sich in Frankreich. Er schloss sich dort der Polnischen Armee an und besuchte mit seiner künstlerischen Propaganda-Abteilung polnische Militärlager. Nach der Kapitulation Frankreichs entkam er gemeinsam mit seiner Frau nach Portugal, wo er den bekannten Dirigenten Grzegorz Fitelberg traf. Fitelberg bot ihm eine Tournee in Südamerika an. Małcużyński ging im Oktober 1940 nach Argentinien. Im April 1942 siedelte er in die Vereinigten Staaten über. Wesentlich für seine amerikanische Karriere war Yehudi Menuhin, der ihm zu Beginn bei organisatorischen Belangen half. Nach dem Krieg lebte er in der Schweiz. Er war Jury-Mitglied der Internationalen Chopin-Wettbewerbe 1960 und 1970 und des Internationalen Concours Reine Elisabeth in Belgien 1960. Witold Małcużyński starb 1977 auf Mallorca. Seine sterblichen Überreste wurden auf dem Powązki-Friedhof in Warschau beigesetzt. Er war der Bruder von Karol Małcużyński (1922-1984), einem Politiker und Journalisten, und der Onkel von Karol Małcużyński (* 1953), einem Journalisten und Fernsehproduzenten.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Polen
Kategorie
Musiker
Art
Sänger / Musiker
Status
Verstorben
Daten
Lebte 1914 bis 1977 · im Alter von 62

Hier zu finden