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Mishima Yukio

Japan · Schriftsteller · Lebte 1925 bis 1970 · im Alter von 45

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Mishima Yukio (japanisch 三島 由紀夫; im Deutschen Yukio Mishima; * 14. Januar 1925 in Tokio als Hiraoka Kimitake (平岡 公威); † 25. November 1970 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller, Poet, Bühnenautor, Regisseur, Schauspieler, Model, Ultranationalist, Ikone der extremen Rechten und Anführer eines gescheiterten Putschversuches, der letztendlich in seinem Suizid endete.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Stationen eines Lebens

1970Gestorben25. November 19701968“Just let matters slide. How much better to accept each sweet drop of the honey that was Time, than to stoop to the vulgarity latent in every decision.”Eigene WorteSpring Snow (1968), as translated by Michael Gallagher (1972).

1966“According to Eshin's "Essentials of Salvation," the Ten Pleasures are but a drop in the ocean when compared to the joys of the Pure Land.”Eigene Worte"The Priest of Shiga Temple and His Love" in Death in Midsummer, and Other Stories (1966), p. 59.

1965“I've never done much, but I've lived my whole life thinking of myself as the only real man.”Eigene WorteRyuji, the sailor in The Sailor Who Fell From Grace With The Sea (1965), p. 38.

ACA National Arts FestivalAuszeichnung1964Mainichi art awardAuszeichnung1959“What transforms this world is - knowledge. Do you see what I mean? Nothing else can change anything in this world.”Eigene WorteThe Temple of the Golden Pavilion (1959).

“There is something that even now strikes me as strange. Originally I was not possessed by gloomy thoughts. My concern, what confronted me with my real problem, was beauty alone.”Eigene WorteThe Temple of the Golden Pavilion (1959).

“We Japanese must reveal the true form of our imperial land, in which the sovereign and the people are gloriously united.”Eigene WorteKyoko's House (1959), quoted in John Nathan, Mishima: A Biography (1974), p. 162

1956Yomiuri PrizeAuszeichnung1955Kishida Theatre AwardAuszeichnung1954Shinchosha literature awardAuszeichnung1925Geboren14. Januar 1925

Fotos 12

In ihren eigenen Worten 10

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Mishima Yukio
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10 Aussagen, neueste zuerst
  1. Just let matters slide. How much better to accept each sweet drop of the honey that was Time, than to stoop to the vulgarity latent in every decision.

    1968, Spring Snow (1968), as translated by Michael Gallagher (1972)., Eigene Worte

  2. According to Eshin's "Essentials of Salvation," the Ten Pleasures are but a drop in the ocean when compared to the joys of the Pure Land.

    1966, "The Priest of Shiga Temple and His Love" in Death in Midsummer, and Other Stories (1966), p. 59., Eigene Worte

  3. I've never done much, but I've lived my whole life thinking of myself as the only real man.

    1965, Ryuji, the sailor in The Sailor Who Fell From Grace With The Sea (1965), p. 38., Eigene Worte

Wikiquote, CC BY-SA 4.0

Auszeichnungen

ACA National Arts Festival1965
Mainichi art award1964
Yomiuri Prize1956
Kishida Theatre Award1955
Shinchosha literature award1954
Golden Arrow Award
Star on Playwrights' Sidewalk

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Zur Person

Mishima Yukio (japanisch 三島 由紀夫; im Deutschen Yukio Mishima; * 14. Januar 1925 in Tokio als Hiraoka Kimitake (平岡 公威); † 25. November 1970 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller, Poet, Bühnenautor, Regisseur, Schauspieler, Model, Ultranationalist, Ikone der extremen Rechten und Anführer eines gescheiterten Putschversuches, der letztendlich in seinem Suizid endete. Mishima schrieb Romane, Drehbücher, Schauspiele, Erzählungen, Gedichte sowie ein Libretto und gilt als einer der repräsentativsten Schriftsteller der japanischen Nachkriegsliteratur. Er wurde mehrfach für den Literaturnobelpreis nominiert. Seine avantgardistischen Werke sind durch ein weitgefächertes Vokabular, vielschichtige Metaphern, die Fusion traditionaler japanischer mit moderner westlicher Literatur und seine Obsession hinsichtlich der Einheit von Schönheit, Erotik und Tod charakterisiert. Mishimas politische Tätigkeiten machen ihn bis heute zu einer kontroversen Figur. In seinen späteren Jahren verstärkten sich seine politischen Tendenzen und er gründete die Tatenokai (盾の会, wörtlich: „Schildgesellschaft“, nach der englischen Übersetzung Shield Society von Mishima selbst auch mit SS abgekürzt), eine paramilitärische Organisation, die die Macht des Kaisers wiederherstellen wollte. Er war gegen die Verwestlichung Japans, da er das Gefühl hatte, dass der Einfluss des Westens mit Ideen wie dem Materialismus das Land korrumpierte und seines wesentlichen „Geistes“ (kokutai) beraubte. Er war ebenfalls ein erklärter Feind sowohl der Ordnung der Nachkriegsdemokratie als auch des Kommunismus und der japanischen Linken. Er bekannte sich offen zu den Werten des Shintō. Sein politisches Weltbild fasste er in seinem Essay Verteidigung einer Kultur zusammen. Am 25. November 1970 besuchten vier Mitglieder der Tatenokai die Ichigaya-Garnison der Selbstverteidigungsstreitkräfte (heute das Hauptquartier des Verteidigungsministeriums), nahmen den Kommandanten als Geisel, hielten auf dem Balkon eine Rede, in der sie zum Umsturz aufriefen, und begingen unter Umständen rituellen Selbstmord. Der Vorfall hatte einen großen Einfluss sowohl auf die Gesellschaft als auch auf die literarische Welt und trug maßgeblich zur Geburt der Neuen Rechten bei. Der Putschversuch wurde nachher als „Mishima-Vorfall“ weltweit bekannt. Sein Werk umfasst die Romane Bekenntnisse einer Maske, Der Klang der Wellen, Der Tempelbrand, Nach dem Bankett, Der Seemann, der die See verriet, die Kurzgeschichte Patriotismus sowie seinen autobiografischen Essay Sonne und Stahl. Auch in der Theaterszene konnte er sich durch international gepriesene Werke wie Rokumeikan, Madame de Sade und Mein Freund Hitler etablieren; seine Theatersammlung Fünf moderne Nō-Spiele gilt allgemeinhin als das Werk, das traditionelles japanisches Theater auch im Ausland salonfähig gemacht hat. Sein Opus magnum entstand zwischen 1965 und 1970 in Form der Roman-Tetralogie Das Meer der Fruchtbarkeit, bestehend aus Schnee im Frühling, Unter dem Sturmgott, Der Tempel der Morgendämmerung und Die Todesmale des Engels. Mishima sollte 1968 als erster japanischer Autor mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet werden. Der Preis wurde jedoch aus politischen Gründen noch vor der Verleihung zurückgezogen. Zur Ehrung seines Lebenswerkes wurde 1988 der Mishima-Preis eingeführt, der seither jährlich vergeben wird.

Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Land
Japan
Kategorie
Schriftsteller
Art
Schriftsteller / Autor
Status
verstorben
Daten
Lebte 1925 bis 1970 · im Alter von 45

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